Ratingen-Homberg: Ferienprogramm im “Café du Nord” kommt gut an

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Die Spürnasen-Gruppe in ihrem Detektivbüro mit den „Ausbilderinnen“ Larissa Bußmann (links) und Gianna Zurlo (rechts). Fotos: Stadt Ratingen
Die Spürnasen-Gruppe in ihrem Detektivbüro mit den „Ausbilderinnen“ Larissa Bußmann (links) und Gianna Zurlo (rechts). Fotos: Stadt Ratingen

Ratingen. Sowohl das Theaterprojekt „Be(you)tiful“ als auch die „Spürnasenwoche“ kamen bei den jungen Teilnehmern gut an.

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Seit wenigen Wochen ist Larissa Bußmann (34) die neue Team-Leiterin des städtischen Jugendtreffs Café du Nord in Homberg. Eine der ersten Aufgaben der studierten Sozialpädagogin war es, ein schönes Ferienprogramm für die Kids vor Ort zu erarbeiten.

Das Thema Schönheit spielt bei Jugendlichen und Kindern schon sehr früh eine bedeutende Rolle im Leben. Im Rahmen des Theaterprojekts für Zwölf- bis 16-Jährige wurde ein Stück über Schönheitsideale, Selbstliebe, Bodyshaming und Akzeptanz sich selbst und anderen Menschen gegenüber erarbeitet.

Zum Abschluss des Workshops führten die Jugendlichen ihr selbst konzipiertes Bewegungstheaterstück auf. Foto: Stadt Ratingen
Zum Abschluss des Workshops führten die Jugendlichen ihr selbst konzipiertes Bewegungstheaterstück auf. Foto: Stadt Ratingen

Die Jugendlichen beschäftigten sich mit Fragen wie: Warum ist es so wichtig, schön zu sein? Wer oder was gilt als schön? Was bedeutet Schönheit für mich? Wie beeinflussen mich Social Media? Was braucht man, um glücklich zu sein?

In fünf Tagen konzipierten sie zusammen mit Larissa Bußmann ein 25-minütiges Bewegungstheaterstück, das sie am letzten Tag des Workshops Freunden, Eltern und Bekannten im Luthersaal des Café du Nord präsentierten. „Ich hoffe, dass dieses Projekt nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch, dass die Teilnehmer in Bezug auf ihr Selbstbild gestärkt aus der Woche herausgegangen sind“, sagt Larissa Bußmann, die eine Grundausbildung als Theaterpädagogin hat.

Bei der anschließenden „Spürnasenwoche“ waren dann die jüngeren Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren an der Reihe: Sie wurden zu Detektiven „ausgebildet“. Zunächst richteten sie ihr eigenes Büro mit Telefon, Schreibmaschine, Videokamera und einer alten Rechenmaschine ein, dann gestalteten sie eine Pinnwand mit Phantombildern und der Stadtkarte von Ratingen. Jetzt galt es, schwierige Fälle und Rätsel zu lösen. Am Ende – nach bestandener Ausbildung – erhielten alle ihren Detektivausweis.

Die guten Erfahrungen bestärken Larissa Bußmann darin, in Homberg ein regelmäßiges Ferienprogramm für verschiedene Altersklassen zu etablieren.

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