Eishockey-Ligabetrieb: Vereine bestimmen neuen Spielmodus

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Wann die Teams in die Saison starten können, ist noch ungewiss. Foto: Ice Aliens
Wann die Teams in die Saison starten können, ist noch ungewiss. Foto: Ice Aliens

Ratingen. Für die neue Saison haben sich die Vereine der bisherigen Landesliga und der Regionalliga auf einen neuen Modus geeinigt.

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Nachdem sich die Teams aus Hamm, Herford und Limburg-Diez um die Teilnahme an der Oberliga beworben haben, spielen die Nachbarn aus Duisburg und Essen in der Regionalliga, informieren die Vereinsverantwortlichen der Ice Aliens.

Mit sechs Landesligisten und sechs Regionalligisten startet die Saison und zwar mit einem neuen Modus: Zunächst wird in einer Gruppenphase die Vorrunde ausgespielt, dabei besteht jede Gruppe aus sechs Vereinen. Die ersten vier Mannschaften in der Tabelle qualifizieren sich für die Hauptrunde, die Mannschaften auf den Plätzen fünf und sechs spielen in einer Doppelrunde um den NRW-Regio-Pokal.

Der Hauptrunde schließen sich die Play-offs an, deren Basis die erzielte Platzierung in der Hauptrunde ist. Dabei werden das Viertel- und das Halbfinale nach dem Modus „Best of Three“ gespielt, das Finale „Best of Five“. Nur der Meister hat die Möglichkeit, in die vom DEB geführte Oberliga Nord aufzusteigen.

Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen: In Gruppe A spielen ESC Moskitos Essen, EHV Neuwied, Ratinger Ice Aliens, Eisadler Dortmund, TuS Wiehl und Grefrather EG. In Gruppe B EV Duisburg, Dinslakener Kobras, Neusser EV, ESV Bergisch Gladbach EC Bergisch Land und EHC Troisdorf.

Noch offen ist, wann der Ligaspielbetrieb starten kann. Aufgrund der momentan gültigen Corona-Beschränkungen gibt es dazu “keine definitive Aussage”, so die Ice Aliens. Die Entscheidung ist abhängig von den entsprechenden Richtlinien, allen voran von einem Hygiene-Konzept für die Nutzung von Eishallen.

In einer Videokonferenz Anfang September wollen die Verantwortlichen sich beraten. “Nach aktuellem Stand der Dinge wird ein Start der Meisterschaftssaison voraussichtlich nicht vor November liegen”, so die Einschätzung der Ratinger.

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