Missbrauchsskandal Münster: Tatverdächtiger in Heiligenhaus

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Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Symbolfoto: Polizei/Jochen Tack
Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Symbolfoto: Polizei/Jochen Tack

Heiligenhaus. Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft in Münster gemeinsam mitteilen, haben Beamte am Dienstag in mehreren Bundesländern mutmaßliche Tatverdächtige wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern festgenommen. Die Spur hat die Ermittler der “EK Rose” dabei auch nach Heiligenhaus geführt.

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In einer konzertierten Aktion griffen die Beamten am Dienstagmorgen in mehreren Bundesländern zu, durchsuchten Wohnungen und vollsteckten Haftbefehle. Insgesamt waren rund 180 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Die Spur führte die Ermittler dabei bis nach Heiligenhaus.

Der 34-jährige Tatverdächtige aus Heiligenhaus soll zwischen Dezember 2019 und Ende Mai 2020 Kontakt zu dem Hauptbeschuldigten gehabt haben, berichten die Polizei in Müsnter und die zuständige Staatsanwaltschaft.

Zudem wurden seitens des Landeskriminalamtes NRW insgesamt zwei Verfahren – im Jahr 2009 wegen der Verbreitung von Kinderpornografie sowie 2010 wegen des Besitzes und der Beschaffung von Kinderpornografie – geführt.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Heiligenhausers und seines Wagens setzten die Beamten Datenspeicherspürhunde ein. Sie fanden ein aufblasbares Bett sowie Kinderspielzeug und einen Laptop in seinen Räumen, so die Polizei in Münster.

Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

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