5G für Mettmann: Kreisstadt ist Teil der Telekom-Initiative

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Auch ländliche Regionen sollen profitieren. Foto: pixabay
Auch ländliche Regionen sollen profitieren. Foto: pixabay

Mettmann. Die Kreisstadt Mettmann ist Teil der 5G-Initiative der Deutschen Telekom, die am 17. Juni gestartet ist.

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Neben Mettmann gehören im Kreis Mettmann noch die Städte Erkrath, Haan, Hilden, Langenfeld, Monheim und Ratingen zu den neuen Standorten, die mit 5G versorgt werden. „Nachdem in Teilen Mettmanns bereits Glasfaser liegt, ist die 5G-Initiative der Telekom ein weiterer wichtiger Schritt für einen optimalen Zugang in die digitale Welt, sowohl für unserer Bevölkerung, aber auch für unsere Unternehmen“, sagt Bürgermeister Thomas Dinkelmann.

Seit dem 17. Juni können schon 16 Millionen Nutzer deutschlandweit das 5G-Netz der Deutschen Telekom nutzen. In Deutschland werden mehr als 1.000 Städte und Gemeinden ganz oder zum Teil mit 5G versorgt. Bis Mitte Juli sollen über 40 Millionen Menschen in Deutschland von 5G profitieren.

„Das ist die größte 5G-Initiative Deutschlands. Wir bringen 5G für die Hälfte der deutschen Bevölkerung in die Stadt und auf das Land. Und dieses Etappenziel erreichen wir früher als geplant“, so Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner.

Der schnelle 5G-Ausbau ist dem variablen Einsatz von Mobilfunkfrequenzen und den neuen, innovativen Technologien zu verdanken. Dafür hat die Deutsche Telekom 15 Megahertz (MHz) im 2,1 Gigahertz-Band für LTE und 5G im Einsatz. Fünf Megahertz stammen davon aus dem bisherigen 3G-Spektrum, zehn hat die Deutsche Telekom zusätzlich von Telefónica erworben. Die Initiative optimiert und beschleunigt LTE ebenfalls.

In Zukunft wird somit in ländlichen Regionen eine Verdopplung der Geschwindigkeiten realisiert – mit bis zu 225 Mbit pro Sekunde können Nutzer surfen, in städtischen Gebieten mit 600 bis 800 Mbit pro Sekunde.

Über den 5G-Netzausbau fließen in das bestehende 4G-Netz neue Funktionen und technische Eigenschaften ein – 4G und 5G können somit nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Vielmehr handelt es sich um einen evolutionären Prozess.

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