Wuppertaler baut Unfall und flüchtet – als die Polizei kommt, rastet er aus

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Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Symbolfoto: Polizei/Jochen Tack
Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Symbolfoto: Polizei/Jochen Tack

Kreis Mettmann. Am Samstagmittag hat ein volltrunkener Wuppertaler in Hilden einen Polizeieinsatz ausgelöst.

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Gegen 12.45 Uhr war der Wuppertaler mit seinem Omega über die Straße “Schalbruch” gefahren, als er auf Höhe der Hausnummer 14 die Kontrolle über sein Auto verlor und gegen einen am Straßenrand abgestellten Ford Ka fuhr, berichtet die Polizei. Der Ford wurde gegen einen vor ihm stehenden Kia Cee’d geschoben. Dabei wurden alle drei Autos beschädigt.

Ein Zeuge hatte den Unfall beobachtet und bemerkt, dass der Unfallverursacher aus seinem Auto ausstieg und zu Fuß flüchtete. Der Zeuge verfolgte den Mann, holte ihn ein und hielt ihn bis zum Eintreffen der inzwischen alarmierten Polizei fest.

Als die Polizeibeamten am Unfallort erschienen, stellten sie bei der Überprüfung des Omegas zunächst fest, dass die an dem Opel angebrachten Kennzeichen zu einem anderen Auto gehörten – zudem besaß der Mann gar keinen Führerschein. Der Unfallfahrer, laut Polizei ein 38-jähriger Wuppertaler, schien betrunken zu sein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,4 Promille (1,2 mg/l).

Kurz darauf eröffneten die Polizeibeamten dem Wuppertaler, dass sie ihn zur Ausnüchterung und weiteren Bearbeitung des Sachverhalts mit zur Wache nehmen würden. Daraufhin rastete der Mann aus: Er trat zwei Polizisten und spuckte in deren Richtung. Letztendlich konnten die Beamten den Mann zur Wache bringen, wo der aggressive Wuppertaler erneut ausrastete und wild um sich trat.

Der 38-Jährige nüchterte im Polizeigewahrsam aus. Zudem leitete die Polizei mehrere Strafverfahren gegen den Mann ein. Der Wuppertaler gab an, im Laufe des Tages drei Flaschen Wodka getrunken zu haben. Sein Auto wurde abgeschleppt – insgesamt beläuft sich der bei dem Unfall entstandene Sachschaden auf eine Summe von rund 10.000 Euro, so die Polizei.

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