Neuer Dezernent lobt Wülfraths “geniale Lage”

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Der Planungsamtsleiter wird neuer Technischer Dezernent in Wülfrath: Dr. Stefan Holl

Wülfrath. Dr. Stefan Holl ist neuer Leiter des Technischen Dezernats im Wülfrather Rathaus. Er übernimmt den Job von Martin Barnat, dessen Stellvertreter er bislang war.

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Barnat ist in der Ratssitzung am Dienstag nach gut vier Jahren in Wülfrath von Bürgermeisterin Dr. Claudia Panke verabschiedet worden. Er wechselt zur Stadtverwaltung Hilden.

Sein bisheriger Stellvertreter, Dr. Stefan Holl, übernimmt zum 1. Juli die Leitung des Dezernats. Das hat der Rat der Stadt ebenfalls am Dienstag in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen.

Die Leitung des Dezernats war auf Wunsch der Politik extern ausgeschrieben worden. Holl konnte sich aber in den Vorstellungsgesprächen letztlich gegen die Bewerber von außerhalb durchsetzen.

Vor eineinhalb Jahren kam Holl als Planungsamtsleiter nach Wülfrath. Jetzt übernimmt er die Leitung des Technischen Dezernats mit 60 Beschäftigten. Die Leitung des Planungsamtes soll in den nächsten Tagen ausgeschrieben werden.

“Wülfrath hat großes Potenzial”, ist der neue Dezernent überzeugt, vor allem wegen seiner “genialen Lage” im Dreieck zwischen den Großstädten Düsseldorf, Essen und Wuppertal. Die Stadt sei sehr gut erreichbar für all diejenigen, die hierhin wollten, aber auch als Wohnstadt attraktiv für diejenigen, die in den genannten Städten arbeiten.

Die Verbesserung des ÖPNV-Anschlusses nennt Holl als ein Projekt seiner künftigen Arbeit. Um das Ziel “22 plus” erreichen zu können, also mehr als 22.000 Einwohner groß zu werden, ist es aus seiner Sicht notwendig, neue Wohnbauflächen zu entwickeln.

“Ganz dringend” erforderlich sei allerdings die Bereitstellung neuer Gewerbeflächen, um die Ansiedlung junger Unternehmen überhaupt erst möglich zu machen. Die Zusammenarbeit mit dem Wirschaftsförderer umschreibt er mit den Worten: “Könnte besser nicht sein.”

Die Arbeit des Dezernats müsse künftig verstärkt darauf ausgerichtet werden, Projekte auch abzuschließen. Beispielsweise dümpelten zahlreiche Bebauungspläne vor sich hin, da gelte es, Prioritäten zu setzen. Holl nennt die Entwicklung des Bahnhofsareals als neuen Feuerwehrstandort ein vorrangiges Ziel.

Wülfrath sei höchst attraktiv für Stadtplaner, antwortet Holl auf die Frage, was die Stadt gegen die Fluktuation im Planungsbereich tun könne. Die Planer bekämen hier ein “breites Spektrum”, hätten mit allem zu tun, “was ein Stadtplaner können muss”. Das innere Klima in der Verwaltung könne zudem “nicht besser sein.”

Es mache Spaß, “hier in Wülfrath zu arbeiten”, auch wegen der kurzen Wege im Rathaus. Außerdem sagt er zum Thema Fluktuation: “Ich habe vor, in Wülfrath zu bleiben.”

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Bürgermeisterin Dr. Claudia Panke hat am Dienstag den Technischen Dezernenten Martin Barnat verabschiedet. Foto: Stadt Wülfrath

 

 

 

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