Arbeiten an der Schwebebahn: Weniger Fahrten bis zum Ende der Sommerferien

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Einige Wagen müssen in die Werkstatt: Bis zum Ende der Sommerferien fährt die Schwebebahn daher in einem Viereinhalb-Minuten-Takt. Foto: WSW
Einige Wagen müssen in die Werkstatt: Bis zum Ende der Sommerferien fährt die Schwebebahn daher in einem Viereinhalb-Minuten-Takt. Foto: WSW

Wuppertal. Die Wuppertaler Stadtwerke erneuern die Radreifen der Schwebebahnwagen. Das hat Auswirkungen auf den Fahrplan.

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Es wird derzeit manchmal lauter auf der Strecke, je nachdem welches Schwebebahnfahrzeug gerade vorbei fährt. Die Ursache sind die Radreifen. Sie verursachen bei hohen Laufleistungen einen erhöhten Geräuschpegel. Ein Umstand, der sowohl Fahrgästen als auch Anwohnern an der Schwebebahnstrecke aufgefallen ist.

Ein Grund zur Sorge ist das nicht, so die Wuppertaler Stadtwerke: Die Betriebssicherheit ist jederzeit gewährleistet. Die Fahrgeräusche seien allerdings ein Ärgernis, das die WSW schnellstmöglich abstellen wollen. Daher werden sie die Erneuerung der Radreifen vorziehen und dafür besonders laute Bahnen in die Schwebebahnwerkstatt schicken.

Arbeiten wirken sich auf Fahrplan aus

Bis alle Bahnen wieder leise durchs Tal rollen, kann es aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage noch etwas dauern. Für die notwendigen Ersatzräder gibt es aktuell einen Lieferengpass. Die ungeplante Austauschaktion hat Auswirkungen auf den Fahrplan. Da mehr Fahrzeuge eine Pause in der Werkstatt einlegen müssen, stehen weniger betriebsbereite Bahnen zur Verfügung.

Die Wuppertaler Stadtwerke wollen die Auswirkungen für die Fahrgäste gering halten. Sie nutzen daher die verkehrsärmere Zeit bis Ende der Sommerferien für die Werkstattaufenthalte.

Bis Ende Juli bedeutet dies, dass die WSW ab 12. Juni bei der Schwebebahn tagsüber von einem Dreieinhalb-Minuten- auf einen Viereinhalb-Minuten-Takt umstellen müssen. Diese Einschränkung wird voraussichtlich bis Ende der Sommerferien bestehen bleiben, kündigen die Stadtwerke an.

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