Rotationsmodell an den Schulen

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In den Schulen findet wegen Corona der Unterricht nur eingeschränkt statt. Symbolfoto: Pixabay
In den Schulen findet wegen Corona der Unterricht nur eingeschränkt statt. Symbolfoto: Pixabay

Velbert. Die Schulverwaltung der Stadt Velbert informiert über die Unterrichtssituation an den Velberter Schulen. Während in den Grundschulen schon alle Jahrgänge jeweils einen Schultag pro Woche haben, fängt an den weiterführenden Schulen der Unterricht in diesen Tagen an. Zunächst haben hier die Abschlussklassen ihre Prüfungen abgelegt.

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Die Schulen in Velbert sind wieder teilweise geöffnet. Zur Eindämmung des Corona-Virus kann jedoch nur eine begrenzte Schülerzahl gleichzeitig unterrichtet werden. Aus diesem Grund gibt es auch in Velbert ein Rotationsmodell, wobei die Schulen bereits schrittweise mit der Wiederaufnahme des Unterrichts für ausgewählte Jahrgänge begonnen haben. In den nächsten Wochen wird der Unterricht für weitere Jahrgänge ausgeweitet. „Dies sind erste Schritte in Richtung normaler Schulalltag“, betont Bürgermeister Dirk Lukrafka. „Alle Schülerinnen und Schüler sollen bis zum Ende des Schuljahres wieder tageweise in einem größtmöglichen Umfang unterrichtet werden.“

Seit Montag, 11. Mai, findet in den Velberter Grundschulen bereits Unterricht für alle Jahrgänge in einem für einzelne aufeinanderfolgende Wochentage ausgerichteten Rotationsmodell statt. Ausnahme ist die Grundschule Max und Moritz, die in Abstimmung mit der Schulaufsicht ein zweitägiges aufeinanderfolgendes Präsenz-Modell gewählt hat. Die Grundschulleitungen haben bereits Pläne zum Unterrichtsablauf an den städtischen Grundschulen erstellt und den Eltern sowie Schülerinnen und Schülern mitgeteilt.

Für Schülerinnen und Schüler an Offenen Ganztagsschulen (OGS) und in Kurzzeitbetreuung erfolgt das dazugehörige Angebot an den jeweiligen Präsenztagen. Ein Mittagessen wird je nach Bedarf angeboten. Die Schulleitungen und die OGS-Träger ermitteln im Vorfeld die Teilnahme für diese Angebote. Unabhängig vom Präsenzunterricht ist eine Notbetreuung an den Grundschulen sichergestellt. Voraussetzung dafür ist, dass mindestens ein Elternteil in systemrelevanten Tätigkeitsbereichen arbeitet.

Auch die weiterführenden Schulen setzen die neuen Regelungen um. Hierfür werden derzeit noch einzelne Stundenpläne erarbeitet. Pläne für den Präsenzunterricht gibt es bereits.

Neben den aktuell durchgeführten Abiturprüfungen wird an den Gymnasien zunächst die Q1 der Oberstufe beschult. Ab Dienstag, 26. Mai, ist dann der Präsenzunterricht tageweise rollierend für weitere Jahrgangsstufen vorgesehen.

An der letztes Jahr mit einem 5. Jahrgang gestarteten Gesamtschule Neviges erfolgt der Unterricht bereits täglich wechselnd zwischen Präsenzunterricht und Homeschooling. Dafür wurde der Jahrgang geteilt und wird im Wechsel unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler sind somit jeden zweiten Tag an der Schule.

Die Realschule Kastanienallee unterrichtet zunächst bis Mittwoch, 10. Juni neben den 10. Klassen zusätzlich rollierend einen weiteren Jahrgang. Anschließend kommt ein weiterer Jahrgang pro Tag hinzu. Dabei erfolgt die Aufteilung der Jahrgänge in Lerngruppen, die zeitlich versetzt zum Unterricht erscheinen und zeitlich begrenzt Unterricht haben.

An der Martin-Luther-King-Hauptschule ist ein rollierender Unterricht für die Jahrgänge 6 bis 9 ab Dienstag, 26. Mai vorgesehen, wobei bis zu den Sommerferien vier Präsenztage pro Jahrgang geplant sind.

Der Präsenzunterricht an den weiterführenden Ganztagsschulen für die Sekundarstufe I findet nur bis zum Vormittag statt. Außerdem wird eine Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 5 und 6 aufrechterhalten.

Nähere Informationen sind auf der Internetseite des Schulministeriums zu finden.

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