SKFM Mettmann: Beraterinnen unterstützen nach Gewalterfahrungen

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In Notfall: Erfahrene Beraterinnen der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt unterstützen. Foto: pixabay
In Notfall: Erfahrene Beraterinnen der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt unterstützen. Foto: pixabay

Mettmann. Der SKFM hält seine Beratungsangebote für Gewaltbetroffene weiterhin aufrecht. 

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Die Bedrohung durch häusliche Gewalt gehört zum Lebensalltag von Frauen und Mädchen, Männern und Jungen. Betroffene häuslicher Gewalt erleiden nicht nur körperliche, sondern auch schwerwiegende seelische Verletzungen, die sich oftmals auf das gesamte Leben auswirken, heißt es vonseiten des SKFM.

Der Verein weiß, dass das häusliche Umfeld nicht für alle Menschen gleichermaßen einen Schutzraum darstellt. Sorgen um die eigene Gesundheit, Existenzängste und Ausgehbeschränkungen können dazu führen, dass die familiären Belastungen zunehmen und das Gewaltpotential ansteigt.

Lilo Löffler, Geschäftsführerin des SKFM Mettmann e.V. sieht es als dringend erforderlich an, „dass gerade jetzt in dieser undurchsichtigen Zeit der Krise die Hilfesysteme und damit verbundene Strukturen der Sicherheit funktionieren.“ Aus diesem Grund hat der SKFM Mettmann sein Telefon- und Online-Beratungsangebot weiter ausgebaut und so in den letzten Wochen bereits viele Betroffene unterstützen können.

Interventionsstelle telefonisch und per E-Mail erreichbar

Die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt ist täglich von Montag bis Freitag telefonisch unter der Rufnummer 02104 1419 221 oder per E-Mail unter interventionsstelle@skfmmettmann.de erreichbar.

Um eine passgenaue Unterstützung zu ermöglichen, werden persönliche Beratungen unter Beachtung der aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen angeboten. Bei Bedarf werden SprachmittlerInnen hinzugezogen. „Die Fachberaterinnen setzen alles daran, dass Betroffene ihr Recht auf Schutz und Hilfe wahrnehmen können“, führt die SKFM-Bereichsleitung Eva-Maria Düring aus.

Für den SKFM Mettmann hat die Sicherheit hilfesuchender Betroffener oberste Priorität. Auch in dieser schweren Krisenzeit ist es dem Sozialverband ein großes Anliegen, für Betroffene häuslicher Gewalt eine Stütze zur Stabilisierung zu sein.  

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