Bergische Diakonie: Besuche unter Einschränkungen ab 10. Mai wieder erlaubt

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Besuche von Angehörigen erlaubt die Bergische Diakonie ab Muttertag, 10. Mai. Foto: pixabay
Besuche von Angehörigen erlaubt die Bergische Diakonie ab Muttertag, 10. Mai. Foto: pixabay

Wülfrath. Beginnend mit Muttertag sind Besuche in den Pflegeeinrichtungen der Bergischen Diakonie wieder erlaubt. 

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Ab Sonntag, 10. Mai, sind Besuche von Angehörigen in den Einrichtungen der Bergischen Diakonie unter Einhaltung notwendiger Schutzvorkehrungen und Abstandsgebote wieder möglich. Das teilt Unternehmenssprecherin Renate Zajani mit.

Um eine besondere Risikogruppe vor Covid-19 Infektionen zu schützen, konnten Angehörige ihre Familienmitglieder in den Pflegeeinrichtungen in NRW seit dem 17. März nicht mehr besuchen. “Diese Isolationsregelung der Landesregierung NRW stellte die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Einrichtungen, die Angehörigen und das Pflegepersonal auf eine harte Geduldsprobe und führt für alle zu vielfältigen Belastungen”, erklärt Zajani.

Im Zuge der schrittweisen Lockerungen der Corona-Beschränkungen werden nun auch die Pflegeeinrichtungen der Bergischen Diakonie ab Muttertag Besuche von Angehörigen ermöglichen – allerdings mit Einschränkungen:

  • Die Besuchsdauer ist je Bewohner auf höchstens zwei Stunden begrenzt.
    Damit sich möglichst viele über ihre Angehörigen freuen können, bitten wir darum sich auf einen kürzeren Zeitraum zu beschränken.
  • Während des Besuchs ist die Anzahl der Besucher auf zwei je Bewohner beschränkt.
  • Jeder Besuch wird mit einem Registrierungsverfahren erfasst.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht.
  • Die Einrichtungen haben, orientiert an den räumlichen und strukturellen Gegebenheiten, gesonderte Konzepte für den Besuch vorbereitet.
  • Ein Besuch auf den Zimmern ist nur im Einzelfall aus besonderen ethisch-sozialen oder medizinischen Gründen möglich.

Die Einrichtungen erarbeiten derzeit einrichtungsspezifische Besuchskonzepte und stimmen diese mit den Bewohnern, Beiräten und der zuständigen Behörde nach dem Wohn- und Teilhabegesetz ab.

“Wir freuen uns für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige über diese neuen Möglichkeiten”, so Renate Zajani. Dennoch sorge man sich bei der Bergischen Diakonie um die Sicherheit der Bewohner und des Personals. “Wir bitten daher um Verständnis, dass wir auf die strikte Einhaltung der erforderlichen Schutzmaßnahmen achten werden”, kündigt die Unternehmenssprecherin an.

Angehörige, die einen Besuch in einer Pflegeeinrichtung planen, sollen sich daher vorab mit der jeweiligen Einrichtung in Verbindung setzen. Eine direkte Kommunikation über die spezifischen Regelungen und Anmeldeverfahren solle so sichergestellt werden.

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