Heiligenhauser Unternehmer spendet Schutzmasken an den Kreis

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Landrat Thomas Hendele und Unternehmer Andreas Kupka mit den Schutzmasken. Foto: Kreis Mettmann
Landrat Thomas Hendele und Unternehmer Andreas Kupka mit den Schutzmasken. Foto: Kreis Mettmann

Kreis Mettmann. Der Heiligenhauser Unternehmer Andreas Kupka konnte durch seine Geschäftsverbindungen Schutzmasken in China ordern. 8.500 hat er jetzt an den Kreis Mettmann gespendet, weitere 5.000 sind für die Schlüsselregion geordert.

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Hygiene-Schutzausrüstung ist zurzeit überall knapp – und teuer. Als Andreas Kupka, Chef des Heiligenhauser Unternehmens Steinbach & Vollmann, den Bedarf an Schutzmasken für seine Mitarbeiter decken wollte und in Deutschland keinen Erfolg hatte, wandte er sich kurzerhand an seine Firmenniederlassung und weitere Partner in China und bat dort um Unterstützung.

Seine Bitte blieb nicht ungehört, und so erhielt er nicht nur die für seine eigenen Mitarbeiter benötigten Masken, sondern darüber hinaus die Möglichkeit, ein ansehnliches Kontingent für weitere Zwecke zu beschaffen. Von Landrat Thomas Hendele hatte Kupka erfahren, wie dringend der Bedarf an Schutzausrüstungen überall ist – in Krankenhäusern wie im Rettungsdienst, aber auch besonders in Pflegeeinrichtungen. Und deshalb spendete er jetzt insgesamt 8.500 dreilagige OP-Schutzmasken an den Kreis. 6.000 lieferte er bereits in der vergangenen Woche, weitere 2.500 übergab er am Montag persönlich an Landrat Hendele.

Und damit nicht genug: Mit Unterstützung des Unternehmerverbandes “Die Schlüsselregion” wurden Sponsorengelder zusammengetragen, mit denen Kupka weitere 5.000 Masken des höheren FFP2-Standards ordern konnte, die in Kürze ebenfalls an den Kreis übergeben werden sollen.

Landrat Thomas Hendele zeigte sich begeistert von der Aktion: “Das nenne ich unternehmerisches Engagement im besten Sinne – nämlich im Sinne der Allgemeinheit. So viele Einrichtungen im Kreis benötigen dringend Nachschub an Schutzausrüstung. Die gespendeten OP-Schutzmasken werden wir nun vor allem an Alten- und Pflegeeinrichtungen verteilen. Ich weiß, wie dankbar man dort dafür sein wird und diesem Dank schließe ich mich aus vollem Herzen an.”

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