Tesla-Fahrer hat kuriose Tank-Idee – und macht sich damit strafbar

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Seinen Tesla wollte ein Mann aus Kevelaer mit dem Strom aus einer Baustellentoilette aufladen. Foto: pixabay
Seinen Tesla wollte ein Mann aus Kevelaer mit dem Strom aus einer Baustellentoilette aufladen. Foto: pixabay

Mettmann. Der Fahrer eines Tesla hat sich am Sonntag wegen der “Entziehung elektrischer Energie” strafbar gemacht – unmittelbar neben dem Hauptgebäude der Kreispolizeibehörde am Adalbert-Bach-Platz.

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Gegen 19.30 Uhr schrillte in der Leitstelle der Kreispolizeibehörde der Alarm: Ein Einbruch wurde von der benachbarten und sich noch im Bau befindlichen Kreisleitstelle am Adalbert-Bach-Platz gemeldet.

Die Polizeibeamten machten auf dem Gelände der Baustelle eine kuriose Entdeckung: Vor einem geöffneten Bauzaun parkte ein weißer Tesla, aus dem ein Kabel durch die Baustellenumzäunung in einen dahinter liegenden unverschlossenen Toilettencontainer führte. Als die Beamten dem Kabel folgten, stellten sie fest, dass der Stecker in eine der Steckdosen in dem Container, gleich neben den Männerpissoirs, eingesteckt war – offenbar, um das E-Auto aufzuladen.

Kurz darauf erschien der Halter des Tesla. Der 48-Jährige aus Kevelaer gab an, mangels Energie mit seinem E-Auto liegen geblieben zu sein und sich auf der Suche nach einer Aufladestation nicht anders habe helfen können.

Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass er sich nicht nur unberechtigt Zugang auf die Baustelle verschafft habe, sondern auch, dass die Entziehung elektrischer Energie eine Straftat darstellen kann. Auch die Option, Hilfe bei der unmittelbar nebenan liegenden Polizeiwache zu suchen, kam dem 48-Jährigen augenscheinlich nicht in den Sinn.

Gegen ihn leitet die Polizei nun ein Strafverfahren ein.

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