Mördersuche im „Frauentreff“: Theater auch für Gehörlose

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Das Dortmunder Gehörlosen Theaterverein gastiert am 7. März in der Casa des Schauspiel Essen. Foto: Antje Ruppert
Das Dortmunder Gehörlosen Theaterverein gastiert am 7. März in der Casa des Schauspiel Essen. Foto: Antje Ruppert

Essen. Mit einem „verschärften Zickenalarm“ ist der Gehörlosen Theaterverein Dortmund am Samstag, 7. März, ab 16 Uhr zu Gast in der Casa des Schauspiel Essen.

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„Frauentreff“, so der Titel des Stückes, das Regisseur Peter Feuerbaum mit seinem siebenköpfigen Ensemble aus hörenden und gehörlosen Profi- und Laiendarstellern in Szene gesetzt hat, entführt das Publikum in ein eingeschneites Gehörlosenzentrum: Hier hat der Frauentreff „Wilde Hühner 69 e. V.“ am Vorabend sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert.

Am nächsten Morgen treffen sich die überwiegend verkaterten Frauen wieder, um das bei der Party angerichtete Chaos zu beseitigen. Dabei finden sie Marcel, den 1. Vorsitzenden und Ehemann von Wild-Huhn Claudia, tot in seinem Büro. Und natürlich gibt es jetzt reichlich offene Frage: Wer hat ihn ermordet? War es die geizige Schwiegermutter Beate? War es die hörende und eifersüchtige Schwägerin Paula? War es vielleicht seine Schwester Martina? Oder war es vielleicht doch Marcels eigene Frau Claudia? Und welche Rolle spielen seine Töchter Katrin oder Susanne? Alle Frauen haben offenbar ein Motiv für den Mord, doch welche war es?

Abgeschnitten von der Außenwelt versuchen die Frauen herauszufinden, wer Marcel umgebracht hat. Dass dabei zunehmend auch die Abgründe ihres Lebens zur Sprache kommen, macht die Tätersuche umso brisanter.

Es spielen: Gabi Wiencek, Alexa Madej, Hanna Walter, Alexandra Madej, Brigitte Piering, Sabine Kaspzyck, Armin Reddig.

Die Aufführung ist in Gebärdensprache. Für hörende Zuschauer gibt es eine kurze Audio-Einführung in die Szenen.

Der Eintritt kostet 17 Euro. Tickets gibt es unter der Rufnummer 020181 22-200 oder online unter www.schauspiel-essen.de.

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