Klassik, erweckt zu “prallem Leben”: Hélène Grimaud und Bamberger Symphoniker gastieren in Essen

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Die Pianistin Hélène Grimaud spielt in der Philharmonie in Essen. Foto: Mat Hennek
Die Pianistin Hélène Grimaud spielt in der Philharmonie in Essen. Foto: Mat Hennek

Essen. Ravel und Mahler präsentieren die Pianistin Hélène Grimaud und die Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Jakub Hrůša in der Philharmonie Essen am Freitag, 17. Januar 2020, ab 20 Uhr. 

Auf dem Programm stehen das Klavierkonzert G-Dur von Maurice Ravel und die Sinfonie Nr. 4 G-Dur von Gustav Mahler auf dem Programm. „Jede Partitur ist eine Art heilige Schrift, die zum Leben erweckt werden will und muss“, sagt Hélène Grimaud. „Dieses Leben kann gar nicht prall genug sein.“

Die Französin gilt als Impressionistin unter den Klaviervirtuosen, als Klangfarbenexpertin, die wie mit einem feinen Pinsel die unterschiedlichsten Schattierungen vorsichtig abwägt und sie dem Publikum mit Umsicht und Hingabe präsentiert. Im zweiten Teil des Abends knüpfen die Bamberger Symphoniker an ihre große Mahler-Tradition an. Das Markenzeichen des Orchesters ist ein ungemein lebendiger, oft glühender Klang, vibrierend in den Streichern und leuchtend in den Bläsern.

Seit 2016 ist Jakub Hrůša Chefdirigent. Künstlerische Höhepunkte der jüngsten Zeit waren seine Debüts beim Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia, der Filarmonica della Scala, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem New York Philharmonic, der Boston Symphony und der Chicago Symphony.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf zu Preisen zwischen 25 und 70 Euro unter der Rufnummer 0201 81 22-200 und online über www.philharmonie-essen.de.