Hooligan-Ermittler der “EK Rampe” in Heiligenhaus im Einsatz

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Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Symbolfoto: Polizei/Jochen Tack
Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Symbolfoto: Polizei/Jochen Tack

Heiligenhaus. Die Kreispolizeibehörde Mettmann, die Polizei Oberhausen und die Staatsanwaltschaft Duisburg haben über eine Wohnungsdurchsuchung im Heiligenhauser Stadtgebiet im Zuge der Ermittlungen zu einer Massenschlägerei auf einem Parkplatz in der Nähe der Oberhausener König Pilsener Arena informiert. 

Am 9. November hat sich laut Polizei Oberhausen auf einem Parkplatz in der Nähe der König-Pilsener-Arena im Anschluss an einen Martial-Arts-Wettkampf eine Massenschlägerei ereignet.

Drei polizeibekannte Tatverdächtige aus Köln und Dortmund im Alter zwischen 23 und 28 Jahren wurden dabei von den Beamten, die teilweise Pfefferspray einsetzten, vorläufig festgenommen. Die Einsatzkommission “EK Rampe” hat die Ermittlungen übernommen. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte es sich bei den Tatverdächtigen um Gewalttäter aus der Hooligan-Szene handeln, so die Polizei Oberhausen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete das Amtsgericht Duisburg jetzt die Durchsuchung von insgesamt acht Wohnungen von Tatverdächtigen in Gelsenkirchen, Bottrop, Dortmund, Köln und auch Heiligenhaus an.

Mit Unterstützung von Beamten der lokalen Polizeibehörden betraten die Oberhausener Ermittler am heutigen Dienstag in einer koordinierten Aktion zeitgleich alle acht Wohnungen und durchsuchten sie nach Beweismitteln.

Die Ermittler stellten neben mehreren Dutzend elektronischen Geräten und Speichermedien auch Reizgas, Messer, frei erwerbliche Waffen, Baseballschläger und diverse Gegenstände zur passiven Bewaffnung und Vermummung sicher.