Ratinger Feuerwehr: “Es war sehr unruhig auf den Wachen”

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DIe Rettungskräfte bringen sich für einen Einsatz in Stellung. Foto: Feuerwehr Ratingen
DIe Rettungskräfte bringen sich für einen Einsatz in Stellung. Foto: Feuerwehr Ratingen

Ratingen. Am Freitag ist die Ratinger Feuerwehr mehrfach ausgerückt. Allein der Rettungsdienst war 35 Mal im Einsatz.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren bereits im Laufe der Nacht fünf Mal im Einsatz. Für den Rettungsdienst verlief der Tag bis in den frühen Abend wie die Nacht – es war sehr unruhig auf den Wachen der Städte Ratingen und Heiligenhaus.

Gegen 9.30 Uhr wurden die Ratinger Brandschützer gemeinsam mit dem Rettungsdienst und einem Notarzt zu einem Verkehrsunfall nach Lintorf gerufen. Nur 15 Minuten später wurden der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie der Breitscheider Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr auf die Ruhrtalbrücke zu einem weiteren Unfall alarmiert. Dann gab die Autobahnpolizei Entwarnung: es handelte sich lediglich um eine Panne an einem Motorrad.

Um 11.30 Uhr erfolgte ein Alarm für das geländefähige Sonderfahrzeug nach Heiligenhaus. In einem Waldstück an der Frankfurter Straße hat sich ein Unfall ereignet. Nur eine Minute später wurde die Feuerwehr nach Lintorf zur Unterstützung für den Rettungsdienst gerufen.

Kurze Zeit später ein weiterer Alarm für die Ratinger Wehr: diesmal an der Düsseldorfer Straße. Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr aus Mitte wurden zu einem vermuteten Wohnungsbrand gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einheiten drang bereits Rauch aus den Fenstern im zweiten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses. Am Ende stellte sich heraus, dass Essen auf dem Herd angebrannt ist, der Bewohner war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause.

Noch auf dem Rückweg zur Feuerwache ging ein erneuter Alarm ein. “Am Kohlendey” solle ein Kamin brennen. In dem bereits völlig entkernten Gebäude hatten Handwerker den fest verbauten Kamin zum Heizen des Gebäude genutzt, Schäden entstanden nicht. Der Notruf wurde “in guter Absicht” gewählt, so die Feuerwehr.

Insgesamt wurden in der Zeit zwischen 7 Uhr und 18 Uhr 35 Rettungsdienst- und Notarzteinsätze sowie Krankentransporte durchgeführt.