Film- und Medienstiftung zeichnet Kinobetreiberinnen aus

319
Unter den Prämierten waren auch die Ratinger Kino-Damen Margarete Papenhoff und Gabriele Rosslenbroich. Foto: Hojabr Riahi / Film- und Medienstiftung NRW
Unter den Prämierten waren auch die Ratinger Kino-Damen Margarete Papenhoff und Gabriele Rosslenbroich. Foto: Hojabr Riahi / Film- und Medienstiftung NRW

Ratingen. Jedes Jahr zeichnet die nordrhein-westfälische Film- und Medienstiftung Kino aus, die sich mit ihrem Programm in besonderer Weise dem Film verdient gemacht haben. Auch das “Kino 1 & 2” aus Ratingen ist dabei mit einem Preis bedacht worden.  

-Anzeige-
blank

Zum 29. Mal wurde der Kinoprogrammpreis NRW verliehen. In diesem Jahr verteilten sich die Preise in einer Gesamthöhe von 450.000 Euro auf insgesamt 64 Filmtheater aus 39 Städten Nordrhein-Westfalens. Nach der Begrüßung Petra Müller, Geschäftsführerin Film- und Medienstiftung NRW, zeichneten prominente Filmschaffende als „Paten“ die engagierten Kinobetreiber aus und präsentierten Ausschnitte und Einspieler ihrer neuen Filmprojekte.

Etwa 400 Gäste waren vor Ort. Gleich zu Beginn stand die Verleihung des Herbert Strate-Preises auf dem Programm: Mit ihm ehren die Film- und Medienstiftung NRW und der HDF Kino e.V. Menschen, die sich um den deutschen Film verdient gemacht haben. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr an den Ausnahme-Schauspieler Mario Adorf verliehen. Die Laudatio hielt Schauspielerin Sunnyi Melles.

Weitere prominente Paten aus der Filmbranche überreichten den Kinobetreibern ihre Urkunden, so wie u.a. Schauspieler Henning Baum („Der letzte Bulle“), Schauspielerin Leonie Brill und Regisseur Peter Thorwarth (auch beide „Der letzte Bulle“), Regisseurin Neele Leana Vollmar und Schauspieler Damian Hardung (beide „Auerhaus“), Schauspieler und Regisseur Detlev Buck und Regisseurin Hermine Huntgeburth (beide „Lindenberg! Mach Dein Ding“).

Außerdem wurden Ausschnitte aus den Filmen „Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf“ (Regie: Dominik Wessely), „Zu weit weg“ (Regie: Sarah Winkenstette), „Die Heinzels – Rückkehr der Heinzelmännchen“ (Regie: Ute von Münchow-Pohl ), „Der letzte Bulle“ (Regie: Peter Thorwarth), „Der Verräter“ (Regie: Marco Bellocchio), „Auerhaus“ (Regie: Neele Leana Vollmar) und „Lindenberg! Mach Dein Ding“ (Regie: Hermine Huntgeburth) gezeigt.

Weitere Informationen gibt es unter www.filmstiftung.de.

So können Sie unser Angebot unterstützen

Lokaler Journalismus findet immer mehr seinen Raum auch im Internet. Wir möchten gerne unsere Informationen vom Geschehen vor Ort auch weiterhin für alle Interessenten zur Verfügung stellen. Barrierefrei, das heißt ohne Bezahlschranke.

Wir freuen uns aber sehr, wenn Sie unser Online-Angebot unterstützen möchten. Mit einem Beitrag speziell für diesen Artikel. Oder mit regelmäßigen Überweisungen. Entscheiden Sie selbst über die Höhe Ihres Beitrags!

Jetzt Unterstützer werden