Rettungsweg regelmäßig blockiert: Markierung soll Parkverbot sichtbarer machen

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Das Verkehrsschild auf der Ecke will die Stadtverwaltung umsetzen, damit es von Autofahrern besser gesehen wird. Foto: Kreisstadt Mettmann
Das Verkehrsschild auf der Ecke will die Stadtverwaltung umsetzen, damit es von Autofahrern besser gesehen wird. Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Der Bürgerausschuss hat entschieden, dass die Aufstellfläche für die Feuerwehr im an der Ecke Düsseldorfer Straße und Lutterbecker Straße mit Markierungen versehen werden soll. Zudem wird die Beschilderung angepasst. 

An der Ecke Düsseldorfer Straße und Lutterbecker Straße befindet sich eine sogenannte Aufstellfläche für die Feuerwehr. Sollte es in diesem Bereich in einem der umliegenden Mehrfamilienhäuser oder im Kino brennen, benötigt die Feuerwehr den Platz für ihre Löschfahrzeuge. Die Flächen sind durch eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnet. Autos dürfen in diesem Bereich nicht parken.

Dennoch wird die Feuerwehrzone regelmäßig immer wieder zugeparkt. In der Vergangenheit sollen sogar Rettungsfahrzeuge, die im Einsatz waren, durch parkende Autos behindert worden sein, so eine Anwohnerin. Sie forderte deshalb im Bürgerausschuss am vergangenen Dienstag, die Fläche für Autofahrer durch eine zusätzliche Markierung auf dem Boden besser sichtbar zu machen. Erster Beigeordneter Dietrich Stang führte aus, dass die Ordnungsbehörde an der Ecke Düsseldorfer- und Lutterbecker Straße permanent kontrolliere, dennoch dort vor allem in den Abendstunden wild geparkt werde.

Da sich die Aufstellfläche für die Feuerwehr in einem verkehrsberuhigten Bereich befindet, sei das Parken nur auf den gekennzeichneten Flächen erlaubt. Durch die Beschilderung und den verkehrsberuhigten Bereich sei die Parkregelung eindeutig geregelt, erklärte Baudezernent Kurt Werner Geschorec.

Dennoch stimmten die Mitglieder des Bürgerausschusses mehrheitlich dafür, dass die Fläche mit einer Grenzmarkierung („Zickzack-Linien“) versehen wird. Zudem wird die Verwaltung ein Verkehrsschild umsetzen, so dass es besser von Autofahrern erkannt wird.