Selbsthilfegruppe “Herz” aus Velbert zu Gast im Landtag

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andtagsabgeordneter Martin Sträßer (vorne rechts) begrüßt Velberter Selbsthilfegruppe Herz in Düsseldorf. Foto: Büro Sträßer
Landtagsabgeordneter Martin Sträßer (vorne rechts) begrüßt Velberter Selbsthilfegruppe Herz in Düsseldorf. Foto: Büro Sträßer

Velbert. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Martin Sträßer (CDU) war am Mittwoch die Velberter Selbsthilfegruppe Herz, mit ihrer Koordinatorin Gisela Laab, zu Gast im Nordrheinwestfälischen Landtag. Neben einer Einführung in die parlamentarische Arbeit durch den Besucherdienst, stand auch ein Gespräch mit ihrem örtlichen Abgeordneten auf der Tagesordnung.

Im Gespräch mit dem Christdemokraten diskutierten die Damen und Herren  der Selbsthilfegruppe über Finanzen und die Haushalte der Kommunen, Länder und des Bundes. Sträßer: „Ein ausgeglichener Haushalt ist die Grundlage für nachhaltige Landesfinanzen. Schulden auf Kosten kommender Generationen zu machen, ist keine Option. Wir müssen die Investitionsaufgaben für Sicherheit, Schulen, Digitalisierung, ÖPNV, Sportstätten und Krankenhäuser, Umweltschutz, Forschung und Mobilität, leisten und dann schauen, ob noch Schulden abzubauen sind.“

Besonders am Herzen lag der Gruppe das Thema Klimaschutz. Sträßer: „Nach meinem christlichen Verständnis ist es unser Auftrag, die Natur und unsere Umwelt zu schützen und für nachfolgende Generationen zu bewahren. Es begeistert mich daher, wenn junge Leute sich für den Klimaschutz engagieren und Aufmerksamkeit für das Thema schaffen. Allerdings müssen den Demonstrationen auch eigene Taten folgen. Also, nicht nur von anderen etwas verlangen, sondern selbst mit gutem Beispiel voran gehen. Wir leben von der Natur und mit der Natur. Als christlich-demokratische Partei und als Landesregierung bekennen wir uns zur Nachhaltigkeit. Dazu gehört aber auch, Arbeit, Wohlstand und soziale Sicherheit für die jetzt lebenden Generationen zu ermöglichen. Volksparteien bieten dabei die Plattform, dass verschiedene Generationen und unterschiedliche Ansprüche und Interessen zu einem Kompromiss geführt werden. Das ist das Wesen einer funktionierenden Demokratie.“

Abschließend bedankte sich Sträßer bei der Selbsthilfegruppe Herz für Ihren Besuch im Landtag und ihr Engagement: „Politik braucht Engagement und Mut. Selbsthilfe braucht Engagement und macht Mut. Schwere Krankheiten ereilen einen unvorbereitet und verändern das Leben blitzartig. Oft fühlen Betroffene sich alleine und sind verzweifelt. Der Austausch in einer Selbsthilfegruppe bietet praktische Hilfe, um mit den Herausforderungen und Belastungen umzugehen. Selbsthilfegruppen sind daher ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung.“