Polizei: Brand in Flüchtlingsunterkunft vermutlich mutwillig gelegt

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Das Feuer ist im vierten Obergeschoss des Gebäudes ausgebrochen. Die Polizei geht von einer mutwilligen Brandlegung aus. Foto: Feuerwehr Ratingen
Das Feuer ist im vierten Obergeschoss des Gebäudes ausgebrochen. Die Polizei geht von einer mutwilligen Brandlegung aus. Foto: Feuerwehr Ratingen

Ratingen. Bei dem Feuer in der Flüchtlingsunterkunft an der Daniel-Goldbach-Straße in Ratingen-Tiefenbroich in der Nacht zum gestrigen Donnerstag, geht die Polizei von Brandstiftung als Ursache aus.

Donnerstagnacht gegen 3.15 Uhr ist in der Flüchtlingsunterkunft an der Daniel-Goldbach-Straße im vierten Obergeschoss ein Feuer ausgebrochen (wir berichteten). Die Polizei hat nun mitgeteilt, dass der Brandort zwischenzeitlich von Experten des zuständigen Kriminalkommissariats sowie einem Brandgutachter untersucht werden konnten.

Nach ersten Erkenntnissen der Brandermittler wurde das Feuer mutwillig gelegt. Entsprechende polizeiliche Ermittlungen und Vernehmungen zum eingeleiteten Strafverfahren wegen schwerer Brandstiftung dauern an.

Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat ergaben sich bislang nicht, berichtet die Polizei, die den entstandenen Gebäude- und Sachschaden auf rund 250.000 Euro schätzt. 

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen unter der Rufnummer 02102 9981-6210 jederzeit entgegen.

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