Maximilian Wienken verbessert persönliche Bestmarke beim Ironman in Hamburg

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Maximilian Wienken vom TuS Breitscheid erreicht Bestzeiten und Platz 13 in seiner Altersklasse. Foto/Logo: TuS Breitscheid
Maximilian Wienken vom TuS Breitscheid erreicht Bestzeiten und Platz 13 in seiner Altersklasse. Foto/Logo: TuS Breitscheid

Ratingen. Maximilian Wienken vom TuS Breitscheid hat in Hamburg seinen dritten Ironman bestritten. Dabei hat er in allen drei Teildisziplinen neue Bestzeiten und Platz 13 in seiner Altersklasse erreicht.

Im Vorfeld des Wettkampfs war unklar, ob alle Disziplinen durchlaufen werden können: Eine rasant ansteigende Konzentration von Blaualgen in der Binnenalster drohte, wie bereits im Jahr 2017, den Triathlon zu einem Duathlon werden zu lassen. Die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke hätte dann durch einen 10 Kilometer Lauf ersetzt werden müssen. Zwei Tage vor dem Start drehte der Wind und trieb die Blaualgen hinaus auf die Außenalster.

So startete Maximilian Wienken am Sonntagmorgen als einer von 2.500 Teilnehmern beim Ironman in Hamburg über den Schwimmkurs von 3,8 Kilometern. Nachdem er 2017 im holländischen Limburg sein Debut auf der Triathlon-Langtrecke gab und sich dort 2018 um 30 Minuten auf eine Zeit von 9:47 steigerte, wollte er auf dem schnellen norddeutschen Kurs erneut eine Bestmarke setzen: Nach nur 59:51 Minuten erreichte Wienken bereits den Schwimmausstieg – mehr als sechs Minuten schneller als vor einem Jahr.

Nach dem Wechsel auf die Radstrecke setzte er dann die Jagd nach der Bestzeit fort. Der flache Rundkurs führte zunächst über 30 Kilometer um den Hamburger Hafen, dann über weitere 60 Kilometer über eine Wendepunktstrecke entlang der Elbe. „Hier merkte man schon die Nähe zur See“, kommentiert Wienken die Herausforderungen der norddeutschen Triathlon-Strecke. „Der Wind war ganz schön kräftig und ich hatte das Gefühl, er kommt ständig von vorne“.

Trotzdem hielt er sein Tempo über beide Runden hoch und erreichte nach 185 Kilometern und mit einer Zeit von 4:55 Stunden bereits wieder die Wechselzone. Seine durchschnittliche Geschwindigkeit: mehr als 37 km/h.

Beim abschließenden Marathon musste Wienken beweisen, dass er seine Kräfte nicht schon auf der Radstrecke verbraucht hat. Nach vier Laufrunden entlang der Binnenalster erreichte der Ratinger Triathlet nach weiteren 3:30 Stunden den Zieleinlauf vor dem historischen Rathaus – unter dem Applaus der Zuschauer, die die Athleten begeistert empfingen.

Mit einer Gesamtzeit von 9:32 war er 15 Minuten schneller als im Vorjahr. Wie hoch diese Leistung zu bewerten ist zeigt auch der Blick auf das Gesamtfeld: Wienken wurde 53. der über 2.000 angetretenen Herren.