Schloss- und Beschlägemuseum schließt für ein Jahr

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Das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum im Forum Niederberg schließt Mitte Juli. Archivfoto: Mathias Kehren
Das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum im Forum Niederberg schließt Mitte Juli. Archivfoto: Mathias Kehren

Velbert. Das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum schließt Mitte Juli seinen bisherigen Standort im Forum Niederberg. Für Mitte 2020 ist dann der Umzug in den Museumsneubau und die Fabrikantenvilla Herminghaus geplant. Der derzeitige Planungsstand wird bei einem Themennachmittag am Mittwoch, 12. Juni, ab 16 Uhr in einem leerstehenden Ladenlokal an der Friedrichstraße 198 präsentiert. 

Mitte Juli schließt das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum seine Pforten im Forum Niederberg, um mit Hochdruck an den Vorbereitungen zum für Mitte 2020 geplanten Umzug in das nahe gelegene neue Museumsgebäude in der Fabrikantenvilla Herminghaus zu arbeiten.

Bereits ab Mittwoch, 12. Juni präsentiert sich das Museum in einem leerstehenden Ladenlokal in der Friedrichstraße 198. Zu diesem Anlass findet dort an diesem Tag ab 16 Uhr ein Themennachmittag statt, bei dem die Verantwortlichen die geplanten Neuerungen näher erläutern. „Wir freuen uns sehr, dass die Eigentümerin das Ladenlokal zur Verfügung stellt, bis sich ein neuer Mieter gefunden hat“, erklärt Silke de Roode vom Innenstadtmanagement die Zwischennutzung des Ladenlokals.

Im Rahmen des Themennachmittags präsentieren das Innenstadtmanagement und die Museumsmitarbeiterin Dr. Yvonne Gönster, welche Veränderungen es im neuen Museum geben wird. Sowohl die baulichen Neuerungen in der Villa als auch den neuen Anbau, stellt Karsten Fangmann vom Fachbereich Immobilienservice vor.

Der Neubau erhält eine Fassade aus gebürsteten Aluminiumplatten und gliedert sich harmonisch an das denkmalgeschützte Gebäude an. In der neuen Ausstellungshalle werden das Foyer mit dem Kassenbereich sowie die Dauerausstellung untergebracht. „Die Ausstellung bekommt ein völlig neues Gesicht“, verrät Gönster. Welches das sein wird, erläutert sie in einem Kurzvortrag.

Im Ladenlokal in der Fußgängerzone werden zudem Exponate aus dem Museum sowie Informationsträger zum Neubau ausgestellt. „Die Geschäftsräume befinden sich nach wie vor in der Vermittlung. Mietinteressenten können sich bei der Wirtschaftsförderung und dem Ladenmanagement über die Einzelheiten informieren“, erläutert der städtische Baudezernent Jörg Ostermann, der das Konzept zur Zwischennutzung begrüßt.

Nähere Informationen zu dem 135 Quadratmeter großen Objekt sind auf der Internetseite www.wirtschaftsfoerderung.velbert.de zu finden.