Brand in der Hüserstraße war fahrlässige Brandstiftung

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Symbolfoto: Mathias Kehren
Symbolfoto: Mathias Kehren

Velbert. Am Mittwoch, 15. Mai, brannte an der Hüserstraße in Velbert-Langenberg ein Doppelhaus. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei inzwischen davon aus, dass es sich bei der Brandursache um fahrlässige Brandstiftung handelt. 

Demnach hatte ein Anwohner in der Nachbarschaft mit einem Gasbrenner in seiner Einfahrt Unkraut vernichten wollen. Durch den dabei entstandenen Funkenflug entzündete sich die Außenfassade des Hauses, dessen Dachstuhl komplett abbrannte. Der Gesamtschaden liegt nach ersten Schätungen im sechsstelligen Bereich. Laut Angaben eines Statikers besteht akute Einsturzgefahr.

Im Laufe des Einsatzes erlitt der mutmaßliche Brandverursacher Kreislaufprobleme. Er wurde mit einem Rettungswagen vorsorglich zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Löscharbeiten stellte ein Feuerwehrmann im nicht bewohnten Dachgeschoss mehrere Kabel fest, welche zu einem mit Stoff abgehangenem Bauschrank führten. Als er nachschaute, entdeckte er darin mehrere (mutmaßliche) Cannabis-Pflanzen, die hier angebaut wurden. Hierzu fertigte die Polizei eine gesonderte Anzeige an. Die Ermittlungen zu dem oder den Betreibern der Cannabis-Plantage dauern derzeit noch an.

Die erste Meldung ist hier nachzulesen.

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