Mettmanner Wehr probt Horrorszenario – Öffentliche Übung am 25. Mai

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Die Einsatzleitung bei der Lagebesprechung. Foto: Feuerwehr Mettmann (Symbolbild)
Die Einsatzleitung bei der Lagebesprechung. Foto: Feuerwehr Mettmann (Symbolbild)

Mettmann. Am Samstag, 25. Mai, veranstaltet die Mettmanner Wehr ab 11 Uhr im Bereich des Mehrgenerationenhauses auf der Königshofstraße eine öffentliche Schauübung.  

Die Mettmanner Feuerwehr wird an jenem Samstag das folgende, komplexe Einsatzszenario proben: “Ein Autofahrer erleidet während der Fahrt einen Herzinfarkt, verliert daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und rammt einen Bagger an einer Baustelle vor dem Mehrgenerationenhaus. Der Autofahrer wird dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Durch den Aufprall beschädigt der Bagger eine Gasleitung. Das ausströmende Gas entzündet sich. Der Brand greift auf das Gebäude über, Rauch breitet sich überall aus, die Treppenräume und Fluchtwege sind versperrt. Mehrere Personen werden vermisst, eine Person hat sich auf das Dach gerettet.”

Was sich anhört wie ein Horrorszenario, ist diesmal nur das Drehbuch einer groß angelegten Schauübung, die die Feuerwehr Mettmann im Rahmen ihres 150-jährigen Jubiläums durchführt.

Sie möchte damit den Zuschauenden ihre Taktik, ihr Vorgehen und ihre Technik näherbringen. Als Highlight wird der fiktive Einsatz aus den unterschiedlichen Perspektiven der Einsatzkräfte auf Video festgehalten. Die so eingefangenen Eindrücke bilden die Basis für einen eigenen Imagefilm der Feuerwehr, der im Laufe des Jahres veröffentlicht werden soll.

Im Anschluss an die öffentliche Übung stehen die Einsatzkräfte allen Zuschauenden für Gespräche zur Verfügung – auch die eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge können erkundet werden. “Zuschauende und Fotografierende sind diesmal ausdrücklich erwünscht”, heißt es von der Mettmanner Wehr.

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