Stephan Reichstein übernimmt die Stabsstelle Wirtschaftsförderung

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Der neue Stabsstellenleiter für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Stephan Reichstein (l.) zusammen mit Bürgermeister Thomas Dinkelmann bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus. Foto: Kreisstadt Mettmann
Der neue Stabsstellenleiter für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Stephan Reichstein (l.) zusammen mit Bürgermeister Thomas Dinkelmann bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus. Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Die vakante Position der Stabsstellenleitung für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung wird ab 1. Juli 2019 durch Stephan Reichstein besetzt.

Stephan Reichstein tritt damit die Nachfolge des langjährigen Wirtschaftsförderers Wolfgang Karp an, der im Februar in den Ruhestand getreten ist. “Ich freue mich sehr, dass wir mit Stephan Reichstein einen sehr kompetenten und vielseitig erfahrenen Experten gewinnen konnten”, sagte Bürgermeister Thomas Dinkelmann bei der Pressekonferenz zur Vorstellung Reichsteins am Donnerstag.

Bereits eine Woche zuvor hatten die Vorsitzenden aller Ratsfraktionen die Gelegenheit, den neuen Stabsstellenleiter kennenzulernen. “Es ist sehr wichtig, dass die Besetzung einer so wichtigen Stelle auch von der Politik mitgetragen wird”, betonte Dinkelmann.

Stephan Reichstein ist 53 Jahre alt, gebürtiger Düsseldorfer, in Hilden aufgewachsen und machte dort sein Abitur. Nach seiner Zeit als Zeitsoldat und Student in der Landeshauptstadt führte ihn sein Weg zunächst in die Stadtverwaltung Rommerskirchen im Rhein-Kreis Neuss, wo er unter anderem für Einzelhandelsansiedlungen zuständig war. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Master-Studiengang für Standort- und Regionalmanagement wechselte er im Jahr 2006 ins schwäbische Esslingen und leitete dort das Büro für Wirtschaftsförderung. “Aus meiner Sicht ist die Bestandspflege vom Handwerksbetrieb bis zum Großunternehmen ebenso wichtig, wie die Weiterentwicklung des Standorts oder die Revitalisierung von Brach- und Industrieflächen”, erklärte Stephan Reichstein.

Zuletzt arbeitete er als Projektleiter für das Kolping-Bildungswerk Württemberg. Für ihn, seine Ehefrau und die beiden erwachsenen Söhne ist der Wechsel nach Mettmann auch eine Rückkehr in die Heimat. “Es bedeutet uns wirklich viel, ins Rheinland zurückzukommen”, sagte Stephan Reichstein, der nun gern mit seiner Frau in der Kreisstadt ansässig werden möchte. “Ich freue mich insbesondere darauf, mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie allen beteiligten Akteuren aus Wirtschaft und Politik ins Gespräch zu kommen, Ideen zu entwickeln und neue Projekte auf den Weg zu bringen”, blickt Stephan Reichstein voraus.