Reisetipp: Dubrovnik – die Perle der Adria

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Als Kiesstrand ist dieser Strandabschnitt auf der Halbinsel Lapad einzustufen, der den wohlklingenden Namen Copacapana Beach trägt. Foto: Georg Lindner
Als Kiesstrand ist dieser Strandabschnitt auf der Halbinsel Lapad einzustufen, der den wohlklingenden Namen Copacapana Beach trägt. Foto: Georg Lindner

Ganz weit im Süden von Kroatien bietet das Land der 1000 Inseln an der Adria noch ein wahres städtebauliches Juwel: Dubrovnik, die jahrhundertelang unabhängige Stadtrepublik(damals noch unter dem Namen Ragusa) und bis heute eines der kulturellen Zentren des Landes.

Abgetrennt vom Rest von Kroatien – das Nachbarland Bosnien und Herzegowina hat einen kleinen Zugang zum Meer, den Neum-Korridor – liegt Dubrovnik damit weit entfernt von anderen kroatischen Regionen, ist doch z. B. Die Hauptstadt Zagreb gut 600 Straßenkilometer entfernt. Dubrovnik gilt als eine der schönsten Städte des Mittelmeerraums und trägt auch den Beinamen „Perle der Adria“. Die gesamte Altstadt wurde 1979 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Umgeben wird die autofreie Altstadt von den knapp 2 km langen Stadtmauer, die komplett gegen Eintritt begehbar ist Nicht zuletzt die Dreharbeiten für “Game of Thrones” rückten die Stadt in den vergangenen Jahren ins Licht der Weltöffentlichkeit. Als eines der touristischen Zentren im Mittelmeerraum ist hier in der Hochsaison extrem viel los, nicht zuletzt aufgrund der Kreuzfahrtschiffe, die hier Station für einen Tagesaufenthalt machen – manchmal gleich drei Kreuzfahrtschiffe auf einmal, was damit Tausenden Tagesbesuchern entspricht.

Die engen Gassen der Altstadt links und rechts der zentralen Straße, des Stradun, die Arkaden, Paläste, Kreuzgänge und die anderen Plätze laden einfach zu einem Bummel regelrecht ein. Wer die Touristenmassen vermeiden will – auch in den kühleren Monaten ist Dubrovnik eine Reise wert. Dank des nur 20 km vom Stadtkern entfernten Flughafens kann man hierher auch bequem mit dem Flugzeug anreisen. Nur knapp 50 km sind es bis ins den Nachbarstaat Montenegro, nach Bosnien und Herzegowina kommt man sogar nach nur 20 km. (Fotos: Georg Lindner)