Trauerbegleitung: Ehrenamtlich Engagierte stehen zuverlässig bereit

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Einen geliebten Menschen zu verlieren lastet schwer: Im Trauer-Café werden Angehörige von geschulten ehrenamtlich Engagierten begleitet. Foto: Symbolbild (pixabay)
Einen geliebten Menschen zu verlieren lastet schwer: Im Trauer-Café werden Angehörige von geschulten ehrenamtlich Engagierten begleitet. Foto: Symbolbild (pixabay)

Wülfrath. An jedem vierten Sonntag im Monat findet im „Corneliushaus“ der Pfarrei St. Maximin, Kirschbaumstraße 26, das Trauer-Café statt. Die Hospizgruppe Wülfrath feierte zum Jahresbeginn bereits das 100. Treffen. Der nächste Termin ist Sonntag, 28. April.   

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Das Trauer-Café als offenes und niederschwelliges Angebot ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung in Wülfrath geworden – auch, weil speziell geschulte Trauerbegleiter um den Mitgründer Hermann-Josef Roder seit nunmehr achteinhalb Jahren jeden vierten Sonntag im Monat zuverlässig bereitstehen, um trauernde Gäste zu empfangen und mit ihnen gemeinsam der Trauer zu begegnen. Auch der Superintendent des Kreises Mettmann, Pfarrer Jürgen Buchholz, Gründungs- und Vorstandsmitglied der Hospizgruppe Wülfrath e.V., arbeitet von Beginn an regelmäßig im Trauercafé mit. Zudem unterstützen viele ehrenamtlich Engagierte die regelmäßigen Treffen des Trauer-Cafés. “Dieses Engagement verdient höchsten Respekt”, heißt es von der Hospizgruppe.

Trauernde fühlen sich häufig mit ihrer Trauer allein gelassen. Unbeachtet und unbearbeitet kann sie krank machen, Ängste schüren und den Trauernden gar isolieren. Viele Angehörige und Freunde wünschen sich, dass Trauernde möglichst schnell wieder „funktionieren“, ihre “alte Form” wiedergewinnen. Dabei ist Trauerbewältigung ein langsamer Prozess. Es gibt keine unangemessene Trauer, jeder Mensch trauert anders.

Das Trauer-Café bietet einen Schutzraum, in dem Trauernde so aufgenommen werden, wie es ihnen gegenwärtig geht. “Erfahrungsgemäß hilft dabei der Austausch mit Gleichbetroffenen, damit sich Trauer und Trost begegnen können”, erklären die Organisatoren des Trauer-Cafés.

Die Schulungen weiterer Ehrenamtlicher zum Trauerbegleiter finanziert die Hospizgruppe durch Spenden. Und auch über neue Mitglieder, die den Hospizgedanken ideell unterstützen und in die Gesellschaft tragen, freue sich die Hospizgruppe Wülfrath.

Kontakt zur Hospizgruppe Wülfrath, Goethestraße 65, besteht auch telefonisch unter 02058/ 8987950 oder 0175-8586354. Online gibt es weitere Informationen unter www.hospiz-wuelfrath.de.

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