„Quattro Colori“: Ausstellung im Mettmanner Kunsthaus beginnt

194
In der neuen Ausstellung geht es um Farben und Formen - und um Motive mit Wiedererkennungswert. Foto: André Volkmann
In der neuen Ausstellung geht es um Farben und Formen - und um Motive mit Wiedererkennungswert. Foto: André Volkmann

Mettmann. Am Freitag, 15. März, findet ab 18 Uhr im Mettmanner Kunsthaus, Mühlenstr. 27/29, die Vernissage zu der Ausstellung „Quattro Colori“ statt. Vier Künstlerinnen stellen dann ihre farbenfrohen Werke aus.

Gezeigt wird Kunst in unterschiedlichen Formen und – das verrät der Titel – Farben. Letztere sollen dabei als verbindendes Element verstanden werden. Jeder der vier Künstlerinnen bringt ihre eigene kreative Ausrichtung in die Ausstellung ein: Angelika Lorenz die Malerei, Heidi Eschweiler handwerklich geprägte Keramikkunst und Gisela Bendt sowie Ute Wachter „bunte“ Fotokunst. Die Auswahl der Werke lag bei den Künstlerinnen, die sich untereinander schon lange kennen und sich gegenseitig mit ihren Kunstwerken identifizieren. Die Malerin Angelika Lorenz ist mit vielen Portraits dabei, darunter auch mit einigen von berühmten Persönlichkeiten. Dass eines der Bilder ausgerechnet Karl Lagerfeld ziert, ist kein Zufall. Durch den plötzlichen Tod des Modedesigners sei ihr das Thema in den Kopf gekommen – und genau dort entstünden die Motive ihrer Bilder zunächst, erklärt Lorenz. „Menschen, die ich male, müssen für mich faszinierend sein“, erläutert die Künstlerin. Ihre Favoriten verändern sich mit ihrem künstlerischen Schaffen: „Mein letztes Bild ist immer mein Lieblingsbild“, sagt Lorenz ganz pragmatisch.

Auch in den Werke von Heidi Eschweiler steckt ein Teil Pragmatismus: Ihre figürlichen Werke sind eine Mischung aus handwerklicher Technik und Kunst. Die Herstellung der geometrischen Formen ist der technische Teil, die Kunst besteht darin, die Formen und Farben anschließend zu arrangieren“, erklärt Eschweiler. Um den Blick für das richtige Arrangement geht es den Fotografinnen Ute Wachter und Gisela Bendt. Wachter fotografiert seit 2006: „‚Geknipst‘ habe ich aber schon in meiner Jugend“, sagt sie. Dann fügt sie an: „Ich bin ein Farbenmensch“. Ihr Ziel ist, sich kreativ auszuprobieren, immer wieder Neues zu entdecken.

Gisela Bendt hat ihr fotografisches Portfolio stetig erweitert – und das seit mittlerweile zehn Jahren. Angefangen hat alles mit dem Stadtgebiet als Motiv: „Ich wollte anderen zeigen, dass auch Mettmann schön sein kann“, erzählt sie. Dann habe sie ihren Radius vergrößert, in anderen deutschen Städten und auch auf Reisen fotografiert. „Meine Motive entstehen ganz spontan“, erklärt die Künstlerin.

Zu den Öffnungszeiten freitags von 18 bis 20 Uhr, samstags zwischen 11 und 15 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr können Kunstinteressierte ‚ganz spontan“ im Kunsthaus vorbeischauen. Die Ausstellung „Quattro Colori“ läuft bis zur Finissage am 31. März (14 Uhr).