Verkehrsfluss in Homberg soll besser werden: Ampeln und Fahrbahndecke an der L422 werden ab Sommer erneuert

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Ortstermin an der Kreuzung Brachter Straße/Dorfstraße in Vorbereitung der großen Baumaßnahme an der L422 im Sommer (v.l.n.r.): Staatssekretär Dr. Hendrik Schulte (Verkehrsministerium), Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (Ministerium für Kommunales), Bürgermeister Klaus Pesch, Baudezernent Jochen Kral, Christoph Jansen, Leiter der Regionalniederlassung Niederrhein von Straßen.NRW, sowie Ratsmitglied Claudia Luderich aus Homberg. Foto: Stadt Ratingen
Ortstermin an der Kreuzung Brachter Straße/Dorfstraße in Vorbereitung der großen Baumaßnahme an der L422 im Sommer (v.l.n.r.): Staatssekretär Dr. Hendrik Schulte (Verkehrsministerium), Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (Ministerium für Kommunales), Bürgermeister Klaus Pesch, Baudezernent Jochen Kral, Christoph Jansen, Leiter der Regionalniederlassung Niederrhein von Straßen.NRW, sowie Ratsmitglied Claudia Luderich aus Homberg. Foto: Stadt Ratingen

Ratingen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW erneuert in diesem Jahr die Ampelanlagen an der L422 (Brachter Straße/Meiersberger Straße) in Ratingen-Homberg sowie die Fahrbahndecke zwischen den Einmündungen Dorfstraße und Schöllersfeld.

Bei einem Ortstermin in Homberg-Mitte am Freitag, zu dem Bürgermeister Klaus Pesch eingeladen hatte, erläuterten die Staatssekretäre Dr. Hendrik Schulte (NRW-Ministerium für Verkehr) und Dr. Jan Heinisch (Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung) sowie Christoph Jansen, Leiter der Regionalniederlassung Niederrhein von Straßen.NRW, die Maßnahme.

Hauptziel der Gesamtmaßnahme ist es, durch moderne Steuerungstechnik in den neuen LSA-Anlagen den Verkehrsfluss auf der L422 zu optimieren und somit das Risiko von Verkehrseinschränkungen in Homberg zu minimieren. Bürgermeister Klaus Pesch dankte Staatssekretär Dr. Hendrik Schulte, dass er den Weg nach Homberg gefunden hatte, um sich persönlich ein Bild von der Lage zu machen. „Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Baumaßnahme auch weiterhin die besondere Beachtung des Ministeriums fände“, sagte Bürgermeister Pesch. „Denn es handelt sich um eine komplizierte Baustelle, zugleich aber auch um eine innovative Lösung für die Verkehrsprobleme in Homberg.“

Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, der die Situation als langjähriger Heiligenhauser Bürgermeister seit vielen Jahren kennt, hatte aus Düsseldorf eine gute Nachricht mitgebracht: „Die innovative Kamera-Technik, die eine besonders präzise Verkehrssteuerung ermöglicht, wird mit Mitteln aus einem Programm zur Digitalisierung von Lichtsignalanlagen finanziert, das wir im Koalitionsvertrag vereinbart haben.“ Bund (ein Viertel) und Land (drei Viertel) investieren rund eine Million Euro in die Homberger Baumaßnahme.

Geplant ist folgender Ablauf: Zunächst werden die Knotenpunkte einschließlich neuer Ampelanlagen umgebaut. Sobald zwei Knotenpunkte fertig sind, wird an einem Wochenende der Streckenabschnitt dazwischen unter Vollsperrung saniert. Der Landesbetrieb Straßen.NRW setzt vier Monate für die Arbeiten an, an vier Wochenenden wird die L422 gesperrt werden müssen. Während der Arbeiten an den Knotenpunkten unter der Woche kann der Verkehr mehr oder weniger normal fließen. Mit Behinderungen muss dennoch gerechnet werden.

Der Baubeginn ist, vorbehaltlich einer erfolgreichen Ausschreibung, zu Beginn der Sommerferien geplant, und zwar mit dem schwierigsten Abschnitt zwischen Dorfstraße und Steinhauser Straße. Zunächst werden die beiden Kreuzungen (Dorfstraße sowie Steinhauser Straße) umgebaut, anschließend wird an einem Wochenende von Freitagabend bis Montagfrüh die Fahrbahndecke erneuert. Unter Verkehr würde das deutlich länger dauern.

Es folgen der Umbau des Knotenpunktes Am Rosenbaum sowie (gleichzeitig) Metzkausener Straße und Schöllersfeld. An je einem Wochenende wird sodann die Asphaltdecke in folgenden Abschnitten erneuert: Steinhauser Straße bis Am Rosenbaum, Am Rosenbaum bis Metzkausener Straße und Metzkausener Straße bis Schöllersfeld.

Während der Arbeiten an den Knotenpunkten sind kaum Umleitungsregelungen erforderlich. An den Vollsperrungswochenenden werden großräumige Umleitungen eingerichtet. In der Regel soll der Bereich bis in die Mitte der jeweils betroffenen beiden Knotenpunkte gesperrt werden, das heißt, man kann aus den betroffenen Straßen in eine Richtung auf die L422 gelangen. Unklar ist das noch beim Knotenpunkt Dorfstraße. Dort muss die Verkehrsregelung noch endgültig abgestimmt werden. Die Bürger werden im Vorfeld der Maßnahme natürlich noch umfassend über die einzelnen Regelungen informiert.