Reisetipp: Korfu – die “Grüne Insel” Griechenlands

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Die Klosterinsel Vlacherna ist mit Korfu durch einen Steg verbunden und ein beliebtes Fotomotiv in Korfu-Stadt. Im Hintergrund sieht man rechts die „Mäuseinsel“, die nur 100 m weiter entfernt im Meer liegt. Foto: Georg Lindner
Die Klosterinsel Vlacherna ist mit Korfu durch einen Steg verbunden und ein beliebtes Fotomotiv in Korfu-Stadt. Im Hintergrund sieht man rechts die „Mäuseinsel“, die nur 100 m weiter entfernt im Meer liegt. Foto: Georg Lindner

Als siebtgrößte Insel Griechenlands liegt Korfu im Gegensatz zu den meisten anderen Insel des südeuropäischen Staates auf der westlichen Seite des Staatsgebietes nahe des „Stiefelabsatzes“ von Italien, also am südlichen Ende der Adria. Gegenüber der nicht einmal 600 km2 großen Insel liegt Albanien, das damit von der Nord- und Westseite aus fast immer in Sichtweite liegt. Wegen ihrer Vegetation und des feuchteren Klimas im Vergleich zu den anderen griechischen Inseln wird Korfu gerne die „Grüne Insel“ Griechenlands genannt.

Hauptort auf Korfu ist die gleichnamige Stadt, die sich etwa in der Mitte der Ostküste auf einer Landzunge befindet. Hier ist auch der Inselflughafen angesiedelt. Mit nur etwas mehr als 30.000 Einwohnern ist Korfu-Stadt übersichtlich groß. Von der wechselhaften Geschichte unter der römischen und venezianischen Besatzungszeit zeugen heute noch einige Spuren in der Altstadt, die seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sehenswert sind hier bis heute die Alte Festung, erbaut im 16. Jahrhundert von den Venezianern, sowie die Neue Festung.

Weitere große Orte sind aber rar gestreut auf der Insel, die insgesamt etwa 100.000 Einwohner hat. Die Küste und damit die vielen Strände sind auf Korfu sehr unterschiedlich: Vom feinen Sandstrand über Kiesstrände reicht das Spektrum auch zu steinigen Stränden. Eine Auswahl der schönsten Strände bietet www.strandbewertung.de. (Fotos: Georg Lindner)