Neuzgänge beim TBW vorgestellt

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BU: Stefan Markowicz, Alex Markowicz, Abteilungsleiter Christopher Bauer, Philipp Liesebach, Co-Trainer Stefan Graedtke, Torben Schirner und Trainer Christian Paul. Foto: TBW
Stefan Markowicz, Alex Markowicz, Abteilungsleiter Christopher Bauer, Philipp Liesebach, Co-Trainer Stefan Graedtke, Torben Schirner und Trainer Christian Paul. Foto: TBW

Wülfrath. Der Tabellenführer der Handball-Landesliga TB Wülfrath plant bereits für die neue Spielzeit. „Wir wollen die 1. Herren nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ verstärken“, kündigte Abteilungsleiter Christopher Bauer bei der Vorstellung der ersten Neuverpflichtungen an.

Aktuell steht der TBW mit 32:0-Punkten an der Spitze und hat bei neun Punkten Vorsprung den Aufstieg in die Verbandsliga fest im Visier. Bauer: „Da wollen wir hin. Dafür planen wir.“

Die neuen Spieler seien Verstärkungen, „die das Team nach vorne bringen werden,“ ist er sicher. Das sei ein klares Signal in die Mannschaft hinein: „Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“ Die Neuzugänge würden auch die Konkurrenz im Team beleben. Wichtig sei dem Verein, dass die Neuen aus der Region kommen.

Ein echter Hochkaräter ist Philipp Liesebach. Der 27-Jährige zieht nach Wülfrath und schließt sich daher dem TBW an. Zurzeit spielt der Linkshänder in der 3. Liga bei der HSG Krefeld. TBW-Trainer Christian Paul sieht ihn vor allem auf der halbrechten Rückraum-Position.

Von der HSG Velbert/Heiligenhaus stößt das Brüderpaar Marcus und Alex Markowicz zum Turnerbund. „Ich möchte noch mal höher spielen“, sagt Rückraum-Shooter Alex (26), der auch schon für die SG Überruhr in der Oberliga aktiv war. Wunsch sei es gewesen, mit seinem Bruder weiter zu spielen. Marcus (28) verstärkt den TBW am Kreis.

„Ich glaube, dass man mit dem Turnerbund oben mitspielen kann“, hat Alex Markowicz einen guten Eindruck vom Kader. Zu diesem wird auch Torben Schirner (18) zählen, der in Wülfrath die Chance sieht, „in einer höheren Liga eine gute Rolle zu spielen“. Schirner ist Linksaußen.

„Mit diesem Quartett ist unsere Planung noch nicht abgeschlossen“, betont Bauer. Mindestens zwei weitere Spieler sollen in den kommenden Wochen vorgestellt werden. „Wir nehmen das sehr ernst“, so Bauer.