Deutlicher Sieg: Dennoch kein “Wunder vom Sandbach”

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Die Ice Aliens haben die Partie gegen Lauterbach deutlich mit 10:6 gewonnen. Foto: Ice Aliens
Die Ice Aliens haben die Partie gegen Lauterbach deutlich mit 10:6 gewonnen. Foto: Ice Aliens

Ratingen. Schon vor dem letzten Spiel der Ice Aliens ist die Entscheidung gefallen. Trotz des 10:6 Erfolges gegen die Lauterbacher Luchse wurden alle Hoffnungen auf den vierten Tabellenplatz zerstört.

Die Rockets der EG Diez-Limburg gewannen ihre Partie gegen die Bären aus Neuwied mit 5:1 und damit ist Ihnen die Position nicht mehr zu nehmen.

Die Ice Aliens machten ihre Hausaufgaben, taten sich aber 45 Minuten gegen den Vorletzten der Tabelle sehr schwer. Erst in der letzten Viertelstunde, als bei den Gästen die Kräfte schwanden, setzten sich die Hausherren mit einem zweistelligen Ergebnis durch.

Bereits nach fünf Minuten stand es 0:2 für die Luchse, die mit einem Minikader von zehn Feldspielern und einem Torwart angereist waren. Bis zur ersten Pause schafften die Ratinger Mannschaft aber den Ausgleich durch einen Doppelpack von Stefan Traut. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weiter ausgeglichen und die Gäste gingen erneut mit 2:3 in Führung. Dennis Fischbuch schlug in der 32. und 34. Minute zu und erziele mit seinen Treffern die erste Führung des Abends. Die hatte nur 20 Sekunden Bestand, denn die Luchse glichen postwendend aus und erhöhten in der 37. Minute auf den 4:5 Pausenstand.

Zu Beginn des letzten Abschnitts stellte Tobi Brazda den Ausgleich her. In der 48. Minute legte sein Bruder Tim nach und, die Luchse mussten dem kleinen Kader Tribut zollen. Sie verlegten sich nun aufs Kontern, doch zwei Mal Schumacher, Bleyer und Klemmer schraubten das Ergebnis auf 10:5. Der letzte Treffer, drei Sekunden vor Schluss, entstand aus einer Unachtsamkeit in der Ratinger Defensive, war letztendlich aber nicht mehr als Ergebniskosmetik.