In Heiligenhaus wird eine neue Kita gebaut

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SKFM-Geschäftsführer Willi Knust, Architekt Raimund Hölscher, Bürgermeister Michale Beck und die Investoren Ioana und Thomas Lemmerholz haben das Neubauprojekt vorgestellt. Foto: Mathias Kehren
SKFM-Geschäftsführer Willi Knust, Architekt Raimund Hölscher, Bürgermeister Michael Beck und die Investoren Ioana und Thomas Lemmerholz haben das Neubauprojekt vorgestellt. Foto: Mathias Kehren

Heiligenhaus. In Heiligenhaus entsteht an der Kurt-Schuhmacher-Straße eine neue dreizügige Kindertagesstätte und ein Mehrfamilienhaus mit sieben Wohnungen. Der Bau soll im Sommer beginnen und innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein. Schon im Februar werden Bäume auf dem derzeit bewaldeten Grundstück gerodet.

Die Stadt Heiligenhaus hat die Pläne für eine neue Kindertagesstätte und ein daran angeschlossenes Mehrfamilienhaus mit sieben Wohnung an der Kurt-Schuhmacher-Straße vorgestellt. Der Standort wird nördlich durch den Südring und Bestandsbebauung begrenzt und östlich von dem ebenfalls in Planung befindlichen Neubaugebiet am Südring. “Der Neubau stellt quasi das Entrée zum geplanten Wohngebiet am Südring dar”, meint Stadtplaner Siegfried Peterburs. Das vom Architekturbüro Schönborn und Hölscher geplante Gebäude sei “optisch sehr ansprechend” und eine Bereicherung für die Stadt, so Peterburs.

Im Sommer soll der Bau beginnen und schon im nächsten Jahr soll die Kindertagesstätte in Betrieb gehen. Träger der neuen Einrichtung wird der SKFM. Dessen Geschäftsführer Willi Knust ist zuversichtlich, dass das Modell eines Kindergartens mit angeschlossenen Wohnungen aufgeht: “Die Mieter kommen gut damit klar, schließlich herrscht ja von Freitagnachmittag bis Monatgmorgen Ruhe in der Kita”, sagt Knust auch mit Blick auf die Velberter Kita “Farbenspiel”, wo ein ähnliches Konzept bereits erfolgreich ist.

“Kinder sind unsere Zukunft und wir sind froh einen Beitrag leisten zu können, dass neue dringend benötigte Tagesplätze entstehen”, sagt Thomas Lemmerholz, der mit seiner Frau Ioana als Investor und Bauherr das Projekt möglich macht. Eine “höhere siebenstellige Summe” soll der Neubau kosten.

Damit die Kita nächstes Jahr mit zwei Gruppen starten kann plant der SKFM jetzt Personal einzustellen und eine vorläufige Einrichtung in der ehemaligen Tüschener Grundschule aufzubauen. Diese soll zunächst zweigruppig sein und nach der Fertigstellung des Neubaus dort einziehen. Später können dann 70 bis 75 Kinder die neue Einrichtung besuchen.