Clan-Hochzeit verlief insgesamt ruhig: Polizei stellt Waffen sicher und vollstreckt Haftbefehle

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Dieser Porsche wurde aus dem Verkehr gezogen, weil diverse nicht zugelassene technische Veränderungen eine Weiterfahrt nicht erlaubten. Foto: Polizei Mettmann
Dieser Porsche wurde aus dem Verkehr gezogen, weil diverse nicht zugelassene technische Veränderungen eine Weiterfahrt nicht erlaubten. Foto: Polizei Mettmann

Kreis Mettmann. Mit den im Umfeld einer Hochzeitsfeier zweier Familienclans durchgeführten Personen- und Fahrzeugkontrollen hat die Polizei ihre Ziele erreicht.

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Das polizeiliche Resümee zum kräfteintensiven Polizeieinsatz (wir berichteten), der nach offiziellem Ende der Veranstaltung, am Sonntagmorgen gegen 02.30 Uhr, und der sukzessiven Abreise aller Teilnehmer wenig später beendet werden konnte, fällt positiv aus. So kam es insgesamt zu keinen großen Störungen oder besonderen Zwischenfällen.

Die Polizei kontrollierte im Lauf des Einsatzes mehr als 200 Fahrzeuge und rund 600 Personen an den eingerichteten Kontrollstellen.

Hierbei wurden zwei Männer angetroffen und festgenommen, die mit Haftbefehlen gesucht wurden. Einer von ihnen konnte das Gewahrsam noch am gleichen Abend wieder verlassen, nachdem er seine weitere Inhaftierung durch Zahlung einer im Haftbefehl festgelegten Geldstrafe abwenden konnte. Gegen den zweiten Festgenommenen lag ein Haftbefehl zur Vollstreckung einer Untersuchungshaft vor. Dieser Festgenommene wurde der Justiz übergeben. Im Zuge der polizeilichen Kontrollmaßnahmen wurden ein Schlagring, ein Schlagstock, zwei nach dem Waffengesetz verbotene Einhandmesser sowie zwei scharfe Patronen aufgefunden und sichergestellt, entsprechende Anzeigen gegen die Besitzer erstattet.

Ein Hochzeitsgast führte bei seiner Kontrolle mehr als 11.000 Euro Bargeld mit sich. Wegen des Verdachts der Geldwäsche wurden die aufgefundenen Barmittel von der Polizei sichergestellt. Die zuständige Staatsanwaltschaft bestätigte die Maßnahme noch am gleichen Abend und ordnete die Beschlagnahme des Geldes an.

Einen kontrollierten Porsche zog die Polizei aus dem Verkehr, da er diverse nicht zugelassene technische Veränderungen aufwies, die eine Weiterfahrt nicht erlaubten. Auch hier wurde eine Anzeige gegen Fahrzeugführer und -halter erstattet. Zur genaueren Begutachtung durch einen amtlichen Sachverständigen stellte die Polizei den Porsche sicher. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Gegen einen Teilnehmer eines Autokorsos wurde eine Anzeige wegen einer Rotlichtfahrt erstattet.

Der Großeinsatz fand im Rahmen der von der Polizei im Kreis Mettmann gefahrenen “Null-Toleranz-Strategie” gegen erkannte Parallelgesellschaften und deren Rechtsverstöße statt. Erklärtes Ziel war es, öffentliche Machtdemonstrationen und Normverstöße zu verhindern, die Feierlichkeiten an sich dabei aber möglichst wenig zu beeinträchtigen. Alle diese Ziele konnten mit konsequenten Maßnahmen der Polizei im aktuellen Großeinsatz erreicht werden

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