Weihnachtsmärkte im Neanderland

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Einer der beliebtesten Märkte der Region: der Blotschenmarkt in Mettmann. Foto: Kreis Mettmann/Hutchins
Einer der beliebtesten Märkte der Region: der Blotschenmarkt in Mettmann. Foto: Kreis Mettmann/Hutchins

Kreis Mettmann. Lichterketten, Lebkuchen, leuchtende Augen: Die gemütlichen und romantischen Weihnachtsmärkte im “Neanderland” sorgen auch in diesem Jahr wieder für besondere Adventsstimmung abseits des Trubels in den Großstädten.

Zwischen urigem Fachwerk, geschmückten Gassen und historischen Kirchplätzen gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Stöbern, Bummeln und Beisammensein. Große und kleine Besucher finden außergewöhnliches Kunsthandwerk, Köstlichkeiten aus der Region, Eislaufspaß und sogar den Briefkasten des Christkindes. Ende November eröffnen die ersten Märkte. Über die Auswahl informiert die Kreisverwaltung:

Der Ratinger Weihnachtsmarkt startet am 23. November mit seinen beliebten Karussells und einem bunten Bühnenprogramm. An allen vier Adventssamstagen führt außerdem das Theater WIR ein Weihnachtsmärchen im Stadttheater auf, das Kindheitserinnerungen weckt.

Am 26. November eröffnet das Hildener Winterdorf. 100 leuchtende Weihnachtssterne lassen die Innenstadt zu einem Lichterspektakel werden. Vom 30. November bis 2. Dezember ergänzt der Hildener Weihnachtsmarkt mit 80 Schaustellern die vorweihnachtliche Atmosphäre.

Auf den ältesten Weihnachtsmarkt der Region geht es ab dem 30. November beim Herzog-Wilhelm-Markt in Wülfrath. Ebenfalls am 30. November öffnet der über die Grenzen des Kreises hinaus bekannte und beliebte Blotschenmarkt in Mettmann. Rund um die St.-Lambertus-Kirche verwandeln über 50 Stände die Oberstadt in ein idyllisches Weihnachtsdorf. Dort wartet unter anderem die kultige Likörspezialität „Schneebällchen“ sowie ein deftiges Raclette auf die Besucher. Die Kleinen können währenddessen dem Weihnachtsmann ihre Wünsche anvertrauen.

Ab dem 1. Dezember lockt beim Monheimer Sternenzauber die große, kostenlose Eislaufbahn vor dem Rathaus Winterfreunde von nah und fern an. Gleich nebenan bietet die Schlemmer-Almhütte heißen Punsch, Kaiserschmarrn und Winter-Popcorn an. Vom 14. bis 16. Dezember lassen sich auf dem Monheimer Weihnachtsmarkt ganz besondere Geschenke abseits der Massenware finden. Statt großer Händler präsentieren hier unterschiedliche Künstler handgemachte Krippen, Originelles aus Servietten-Technik, Tiffany, Schmuck und Handpuppen.

Der Langenfelder Weihnachtsmarkt sorgt ab dem 1. Dezember besonders bei Kindern für leuchtende Augen, denn hier befindet sich in diesem Jahr der Briefkasten des Christkindes, das sich bereits auf Post freut. Auch das historische Weihnachtskarussell dreht sich wieder.

Drei Märkte finden ausschließlich am ersten Adventswochenende statt und begeistern mit speziellen Themen: Der Weihnachtsmarkt „allerHand“ in Ratingen überrascht vor der historischen Kulisse des LVR-Industriemuseums Textilfabrik Cromford mit rund 30 Ausstellern aus dem Bereich Kunsthandwerk. Freunde von Burgen und Ritterromantik werden sich auf dem Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Velbert-Neviges wohlfühlen. In der Vorburg von Schloss Hardenberg steigt dann der Duft von Holzfeuer auf während Handwerker ihr Können präsentieren.

Beim Weihnachtsmarkt im Lokschuppen Hochdahl in Erkrath (nur 1. Dezember) dreht sich alles um Geschenkideen für Eisenbahn-Fans. Außerdem können Besucher neben Glühwein und Kaffee auch Weihnachtsbier probieren.

Weitere Informationen zu allen Weihnachtsmärkten im Kreis Mettmann finden Interessierte unter www.neanderland.de/veranstaltungen.