Velbert profitiert von Städtebauförderung 2018

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Die Stadt Velbert hat die Zusage des Landes NRW zu Städtebaufördermitteln in Höhe von insgesamt mehr als 437.000 Euro für Projekte in der Innenstadt von Velbert-Mitte erhalten. Die Innenstadt ist seit 2015 im Stadterneuerungsprogramm Stadtumbau West des Landes enthalten und bekommt nun das vierte Jahr in Folge Zuwendungen.

Die Fördermittel ermöglichen es, städtebauliche Projekte aus dem Integrierten Handlungskonzept für die Innenstadt mit Unterstützung vom Bund und dem Land NRW umzusetzen. Dazu zählt beispielsweise die Umgestaltung des bei den Velbertern bekannten Platzes am roten Schirm in der Friedrichstraße, welcher besser nutzbar und einladender gestaltet werden soll. Auch die Neugestaltung des Spielplatzes an der Weidenstraße, wofür im kommenden Jahr eine Kinderbeteiligung geplant ist, wird von der Bezirksregierung Düsseldorf als Bewilligungsbehörde gefördert. Darüber hinaus wird 2019 die Teilnahme am bundesweiten Tag der Städtebauförderung gefördert.

„Wir freuen uns sehr über die Fördermittel, um so die Attraktivität der Innenstadt weiter steigern zu können“, sagt Heike Möller, Leiterin des Planungsamtes. Auch die diesjährigen Maßnahmen tragen zur weiteren, positiven Entwicklung der Innenstadt bei. Im Rahmen des Förderprogramms wurden in den vergangenen Jahren auch Fördermittel für Leuchtturmprojekte, wie beispielsweise die Umgestaltung des Platzes Am Offers oder den Neubau des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums an und in der Villa Herminghaus, bewilligt.

Die Städtebauförderung in Nordrhein-Westfalen liegt in diesem Jahr auf einem Rekordhoch. 2018 erhalten landesweit 256 Projekte insgesamt 425 Millionen Euro. Durch die Förderung verschiedenster Projekte zum Städtebau kommt den Städten und Gemeinden die finanzielle Unterstützung vor allem für die (Neu-)Gestaltung ihres Umfelds zugute. Die Attraktivität verschiedener Orte wird gesteigert, wodurch die Bürger sowie Gäste und Unternehmen profitieren. An der Finanzierung der Fördermittel beteiligen sich die EU, das Land Nordrhein-Westfalen, der Bund sowie die Kommunen.