Langenberg und den Steig entdecken

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Ralph Güther (Kunsthaus-Verein), Volker Münchow (Soko Langenberg), Hanno Polte (Jubiläumsstiftung Sparkasse), Achim Peter (Wecom), Herrmann-Josef Schmitz (VVV), Gerd Berker (Bürgerbusverein), Designer Ernst Kolbe, Markus Thelen (TBV) und Editha Roetger (Werbevereinigung).

Velbert. Langenberg und Umgebung zu entdecken, dazu laden die sogenannten „Entdeckerschleifen“ ein.  Im April hat die „Soko“ Langenberg, ein Zusammenschluss von Vereinen und Privatleuten, die Wanderwege und die dazugehörigen Informationstafeln vorgestellt. Jetzt kommt mit der Ökohof-Runde eine weitere Schleife hinzu.

Informationstafeln an prägnanten Stellen in der Langenberger Altstadt weisen den Weg. Wanderer können dort erfahren, wo es los geht und wie die Strecke verläuft.

Die Soko Langenberg hat vier Teams gebildet, die sich um die bislang vier Schleifen kümmern. Es wird kontrolliert, ob die Beschilderung in Ordnung ist, so dass die Nutzer sich nicht verlaufen. Denn das ist das Ziel: Die Menschen zu einer Wanderung von Langenberg zum Neanderlandsteig und zurück zu animieren, ohne dass sie auf eine Karte schauen müssen.

Wer möchte, kann sich auch den Weg per Internet aufs Handy laden (https://www.neanderlandsteig.de/entdeckerschleifen/entdeckerschleifen-velbert/) oder sich einen der Flyer besorgen (Download unter gleicher Adresse). Das aber soll grundsätzlich durch die gute Beschilderung der Wege nicht erforderlich sein.

43.000 Euro hat die Investition gekostet, plus Arbeitsstunden für die Errichtung der Informationstafeln und Stelen. Sponsoren sind die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Velbert, die Stadt und die Technischen Betriebe Velbert.

Aber auch Vereine aus der Soko haben je 200 Euro in einen Fond einbezahlt, um unbürokratisch Geld für Unterhaltungsmaßnahmen zur Verfügung zu haben. Es machen mit der Verkehrs- und Verschönerungsverein Langenberg, der Kunsthaus-Verein, der Bürgerbus-Verein, der Bürgerverein, die Bücherstadt und die Langenberger Werbevereinigung. Editha Roetger von der Werbevereinigung hat federführend das Konzept entworfen, das von Designer Ernst Kolbe und der Wecom-Werbeagentur Achim Peter umgesetzt wurde.

Direkt zur Einweihung waren einige Info-Tafel über Nacht besprüht und unleserlich gemacht worden. Diese Graffiti konnten entfernt werden, berichtet Achim Peter. Jetzt sind die Tafeln mit einem Graffiti-Schutz versehen.

Hanno Polte und Hermann-Josef Schmitz im leeren Rahmen der zerstörten Info-Tafel am Froweinplatz

Neu hergestellt werden muss eine der Infotafeln am Froweinplatz. Bei einem Unfall hatte sich ein Auto in die Tafel gebohrt und sie zerstört. Schaden: fast 5.000 Euro, die über die Versicherung abgedeckt werden.