Schulte-Schlagbaum übernimmt Sächsische Schlossfabrik

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Peter Pongratz Foto: Schulte-Schlagbaum

Die Schulte-Schlagbaum AG hat die Sächsischen Schlossfabrik GmbH in Groitzsch übernommen. Mit dem Eintritt der Schlossfabrik in die Unternehmensgruppe aus Velbert profitieren beide Unternehmen von weitgehenden Synergieeffekten in Produktion, Entwicklung und Vertrieb.

Die Schulte-Schlagbaum-Gruppe konzentriert ihre Produktions- und Dienstleistungsaktivitäten auf hochentwickelte Komponenten, Systeme und Lösungen für den Verschluss und die Organisation von Gebäuden.

Das Unternehmen ist international ausgerichtet und in drei Geschäftsbereichen tätig: Schloss- und Schließblechsysteme, Schließsysteme für Türen und Möbel und Gästemanagement-Systeme. Insoweit stellt die Sächsische Schlossfabrik GmbH eine hervorragende Ergänzung zu dem bestehenden Produkt- und Leistungsspektrum des Geschäftsbereichs Schloss- und Schließblechsysteme dar, da sich die Sortimente beider Unternehmen komplementieren und so die gemeinsame Marktbearbeitung intensiviert werden kann.

Die Sächsische Schlossfabrik GmbH hat eine 115-jährige Historie in der Herstellung von Türschlössern und Schließblechen. Mit der Aufnahme der sächsischen Schlossfabrik GmbH in die Schulte-Schlagbaum Gruppe kann die Schulte-Schlagbaum AG mit ihrer 185-jährigen Schlosstradition ihre Marktdurchdringung im Bereich Einsteckschlösser national und international weiter ausbauen.

“Durch die Aufnahme der Sächsischen Schlossfabrik GmbH in unsere Unternehmensgruppe können wir unseren Türenindustrie- und Fachhandelskunden ein erweitertes und noch umfassenderes Sortiment aus einer Hand anbieten. Darüber hinaus stellen wir die Expertise für künftige Produktentwicklungen in diesem Bereich sicher und verbessern unsere Prozessorganisation”, so Peter Pongratz, Vorstand der Schulte-Schlagbaum AG.

“Das Schloss- und Schließblechprogramm der Schulte-Schlagbaum AG ist in hohem Maße komplementär zu unserem Portfolio und bietet erhebliche Synergiechancen”, erklärt Ulrich Meiner, Geschäftsführer der Sächsischen Schlossfabrik GmbH.

Jochen Bauer, Geschäftsführer der Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG ergänzt: “Der zunehmende ausländische Wettbewerbsdruck sowie die veränderten Kundenanforderungen verlangen eine Fokussierung auf unser Kerngeschäft. Aus diesem Grund werden wir uns noch intensiver auf die Weiterentwicklung von Tür- und Fensterbeschlägen sowie auf elektronische Zutrittslösungen der Marke FSB konzentrieren. Wir freuen uns daher, ein Unternehmen gefunden zu haben, das die Sächsische Schlossfabrik GmbH in eine erfolgreiche Zukunft führen kann.”