Witte Automotive investiert in tschechisches Elektronikunternehmen IMA

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IMA Geschäftsführer, Herr Tomas Trpisovsky (li), und Tomas Jindra, Geschäftsleitungsmitglied bei Witte Automotive, haben den Kooperatiosnvertrag geschlossen. Foto: Witte

Witte Automotive (Velbert), ein globaler Automobilzulieferer für Fahrzeugschließsysteme, beteiligt sich an dem in Prag ansässigen Unternehmen IMA (Institut mikroelektronických aplikací s.r.o.). Das tschechische Unternehmen entwickelt elektronische Zutrittskontrollsysteme.

Am 13. August hat Tomas Jindra, in der Witte Geschäftsleitung verantwortlich für Corporate Development, in Prag den Beteiligungsvertrag mit IMA unterzeichnet.

Ziel der Zusammenarbeit ist der erweiterte Zugang zu Kompetenzen im Bereich der Elektronikentwicklung, um gemeinsam innovative Technologien schneller zu entwickeln. Erste gemeinsame Entwicklungsprojekte wurden bereits vor zwei Jahren gestartet und werden nun im neu bezogenen Bürogebäude in Prag gemeinsam weiterentwickelt.

Das Unternehmen mit 25-jähriger Geschichte und mit 80 Mitarbeitern – davon mehr als 60 Prozent im Entwicklungs-Bereich – entwickelt, produziert und vermarktet IMA mit Sitz in Prag Produkte im Bereich der Zutrittskontrolle, intelligenter Häuser, usw. an eine Vielzahl von Kunden (z. B. Skoda Auto, CEZ) und ist in Tschechien ein führendes Unternehmen im Bereich der elektronischen Zutrittskontrolle.

„Diese Vertiefung der Zusammenarbeit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie“, betont Rainer Gölz, Geschäftsführer von Witte Automotive. „Die strategische Beteiligung von Witte an IMA sichert uns den Zugang zu notwendigem Know-How im Bereich der digitalen Zutritte.“

Tomas Trpisovsky, Geschäftsführer von IMA sagt dazu: “Nach sorgfältiger Auswahl freuen wir uns, mit Witte einen starken industriellen Partner gefunden zu haben. Gemeinsam werden wir ein Kompetenzzentrum aufbauen, das unsere Forschungs- und Entwicklungsergebnisse im Bereich Smart Cities, Industrie 4.0 und Internet of Things in digitale Anwendungen der Automobilindustrie überführt. Damit stellen wir IMA auf eine neue wirtschaftliche Basis und sichern die Perspektive für unsere Mitarbeiter.”