Sozialer Arbeitsmarkt bietet auch Chancen für Velbert

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Die Parlamentarische Staatssekretärin für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese, und Bürgermeister Dirk Lukrafka. Foto: Stadt Velbert

Die Integration von Flüchtlingen, Chancen des sozialen Arbeitsmarkts für Velbert und die Planungen für das Bürgerforum im heutigen Forum Niederberg waren Themen eines Arbeitsgesprächs, welches die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese und Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka geführt haben.

Die Arbeitsmarktlage und die Integration von Flüchtlingen waren zwei der vielen Themen, die die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese, und Bürgermeister Dirk Lukrafka am letzten Mittwoch im Velberter Rathaus besprachen. Bei der Integration von Flüchtlingen sei man in Velbert gut aufgestellt, so der Bürgermeister. „Und mittlerweile sind gut ein Viertel der in den vergangenen Jahren in Deutschland angekommenen Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt integriert und sozialversicherungspflichtig beschäftigt“, informierte Griese.

Im Gespräch, bei dem außerdem über den sozialen Wohnungsbau, barrierefreies Wohnen und die kulturelle Vielfalt in Velbert diskutiert wurde, äußerte sich Dirk Lukrafka auch zu den Plänen eines Umbaus des Forum Niederberg zu einem Bürgerforum. Hier soll den Bürgerinnen und Bürgern künftig mehr als bisher geboten werden. Es entstünde ein Kulturhaus, das heißt eine Anlaufstelle für kulturelle Vielfalt, das neben Veranstaltungen, der Zentralbibliothek, der Volkshochschule auch soziale Einrichtungen und weitere Angebote anbieten würde.

Sozialer Arbeitsmarkt in Velbert

Top aktuell kam zudem das vor kurzem von der schwarz-roten Bundesregierung beschlossene Regelinstrument des sozialen Arbeitsmarkts zur Sprache. „Der soziale Arbeitsmarkt ist eine großartige Chance, Langzeitarbeitslose zu unterstützen und sie wieder in den Arbeitsmarkt sowie das soziale Leben zu integrieren“, unterstrich die Bundestagsabgeordnete. Für die Förderung stelle die Bundesregierung für die nächsten Jahre vier Milliarden Euro zur Verfügung. Der Bürgermeister sieht in der Umsetzung auch Vorteile für Velbert und will das Konzept aufnehmen.

Viele Themen konnten in der begrenzten Gesprächszeit nur angeschnitten werden. Griese und Lukrafka sind sich jedoch einig, dass ein weiterer gemeinsamer Austausch und eine gegenseitige Unterstützung in vielen Bereichen die weitere Entwicklung Velberts positiv beeinflussen würde.