Zwei Häuser mit 24 Wohnungen entstehen in Heiligenhaus

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Glückliche Gesichter beim Spatenstich (v.l.): Jörg Weber (Weber Bau), Claudia Baumann, Antje Leitinger (beide Schönborn + Hölscher Architekturbüro), Ingo Buschmann (Spar- und Bauverein), Ulrich Stecher (Schönborn + Hölscher Architekturbüro), Ludger Hilberg, Ulrich Hamacher, Klaus Denné (alle Spar- und Bauverein), Siegfried Peterburs (Stadt Heiligenhaus). Foto: Bauverein

Der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern durch den Spar- und Bauverein hat begonnen. Es entstehen altengerechte Wohnungen an der Hauptstraße, gegenüber der Alten Kirche, und familienfreundliche Wohnungen am Rande des Nonnenbruchs.

Nachdem am 7. August der Spatenstich an der Hauptstraße / Ecke Schulstraße erfolgt war, konnte am Dienstag auch die Baustelle im Nonnenbruch an der Oppelner Straße offiziell eröffnet werden.

Mit der Parzelle auf der Hauptstraße / Ecke Schulstraße und der Fläche im Nonnenbruch auf der Oppelner Straße konnte die Genossenschaft zwei Filetstücke in zentraler Lage von der Stadt erwerben. Bürgermeister Michael Beck zeigt sich zufrieden mit der Zusammenarbeit: „Alles was den Spar- und Bauverein stärkt, stärkt auch die Stadt“, äußerte sich der erste Bürger der Stadt.

Auf der Hauptstraße, direkt gegenüber der Alten Kirche, wird ein modernes Gebäude mit insgesamt zehn altengerechten Wohnungen entstehen. Mit 2-3-Zimmer-Wohnungen zwischen 63 und 96 Quadratmetern werden hier Senioren angesprochen, die von der zentralen City-Lage und den damit verbundenen kurzen Wegen profitieren werden. Im Erdgeschoss wird darüber hinaus eine Gewerbeeinheit Platz finden, die zukünftig die Geschäftsstelle des Spar- und Bauvereins beherbergen wird.

Das Gebäude am Rande des Nonnenbruchs wird mit 14 Wohnungen die etwas größere Maßnahme sein. Hier wird öffentlich geförderter Wohnraum realisiert, der mit Wohnungsgrößen von 50 bis 100 Quadratmetern auch für Familien geplant ist.

Beide Objekte sind barrierefrei konzipiert und verfügen demnach auch über einen Aufzug. Auch Balkone sind für Projektleiter Klaus Denné, Vorstandsmitglied der Genossenschaft, eine Selbstverständlichkeit: „Neben einer zentralen Lage werden aktuell überwiegend Wohnungen mit Balkon nachgefragt, so dass dies von Beginn an ein wichtiger Faktor in unserem Konzept war.“

Die Planung wurde von Heiligenhauser Architekturbüros, Eugen Bialon und Schönborn & Hölscher, realisiert. Darüber hinaus ist der Bauherr bestrebt, auch für die Realisation mit Heiligenhauser Unternehmen zu arbeiten, was mit der Beauftragung der ortsansässigen Bauunternehmungen Weber Bau und Müller & Bleckmann auch schon gelungen ist.

Interessenten können sich in der Geschäftsstelle am Südring 153 informieren und ab Herbst auch die geplanten Grundrisse anschauen.

Das letzte Bauvorhaben wurde vor rund 30 Jahren in den Jahren 1986 – 1988 realisiert. Damals entstanden in drei Bauabschnitten die Häuser auf der Bayernstraße 25-29. Die letzten Jahre standen unter dem Zeichen der Gebäudemodernisierung zum Erhalt des Immobilienbestandes und nun wird mit den zwei Neubauprojekten ein Meilenstein in der Geschichte der Heiligenhauser Wohnungsbaugenossenschaft gesetzt. Mit den beiden neuen Gebäuden verfügt der Spar- und Bauverein über 77 Häuser mit rund 460 Wohnungen im Heiligenhauser Stadtgebiet.