Feuerwehr warnt: Erhöhte Waldbrandgefahr

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Foto: Feuerwehr (Symbolbild)

Nach dem anhaltend trockenen und heißen Wetter der letzten Wochen haben die Wälder, Wiesen und Felder rund um Mettmann die Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5 erreicht.

Dies bedeutet, dass bereits ein kleiner Funke ausreicht, um Laub oder Gras zu entzünden. Auch achtlos weggeworfene Zigaretten können für Tiere und Natur zu einem erheblichen Schaden führen.

Um die Entstehung von Waldbränden zu vermeiden, weist die Feuerwehr auf Folgendes hin:

In den Waldbereichen besteht absolutes Rauchverbot: Zigaretten können verheerende Folgen haben. Grillen oder Lagerfeuer entzünden ist verboten.
Auch bei Fahrten mit dem Auto oder mit der Bahn sollten keine Zigaretten aus dem Fenster geworfen werden.
Diese Regeln sind von allen zu beachten:

Grill- oder Feuerstellen außerhalb des Waldes sind ordnungsgemäß zu beaufsichtigen und gegebenenfalls zu löschen, insbesondere wenn vom Funkenflug eine Gefahr ausgeht.
Flaschen oder Glasscherben dürfen nicht im Wald zurückgelassen werden. Durch den Brennglaseffekt kann es auch hier zur Brandentstehung kommen.
Kraftfahrzeuge sollten nicht auf Waldwegen oder auf Grasflächen fahren. Denn vom heißen Auspuff bzw. dem Katalysator geht eine erhebliche Brandgefahr aus.
Brand melden

Wird ein Brand entdeckt, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 rufen. Die Disponenten der Kreisleitstelle werden unter anderem auch die genaue Einsatzörtlichkeit erfragen. Daher ist es wichtig, diese auch zu kennen. Wenn sich während des Notrufgesprächs herausstellt, dass eine Lokalisierung schwierig ist, können neben der allgemeinen Ortskenntnis auch elektronische Helferlein, wie beispielsweise Smartphone-Apps (z.B. WhatsApp oder Echo112) hilfreich sein. Wichtig: Wann und wie diese zum Einsatz kommen, teilt Ihnen der Disponent im Falle des Falles dann mit – Denn es zählt jede Minute.