35.000 Euro für aktives Vereinsleben in der Kalkstadt

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Foto: KSK

Einmal im Jahr lässt sich der Kreissparkassen-Filialdirektor Hans Werner Fritze gerne von den Wünschen “seiner” Wülfrather Vereine überraschen.

Alle 37 Einrichtungen mit den Schwerpunkten “Kinder, Jugend und Familie”, “Sport” und “Soziales” durften ihre Wünsche äußern und ließen dabei ihrer Kreativität freien Lauf. „Der originellste Wunsch stammt vom Voltigier- und Pferdesportverein: Sie schickten uns ein Foto von einem Pferd, das mit Hilfe unserer Spende finanziert wird.“

Und diese Unterstützung gibt der Wülfrather Filialdirektor der Kreissparkasse Düsseldorf sehr gerne: 35.000 Euro kann er in diesem Jahr dem Vereinsleben zur Verfügung stellen. Geld, das aus dem Zweckertrag der Sparkassenlotterie stammt.

Und das geht so: 25 Cent pro verkauftem Los werden nicht als Gewinn ausgeschüttet, sondern fließen zurück an die Sparkasse, die das Los verkauft hat. „Das klingt zunächst nicht sonderlich hoch. Wir haben aber in diesem Jahr wieder 280.000 Euro, die wir für gute Zwecke weitergeben können“, so Fritze.

Besonders freut ihn, dass der Hauptgewinn in Höhe von 250.000 Euro gerade in diesem Mai an ein Wülfrather Ehepaar gegangen ist. „Spielen Sie also mit, es lohnt sich gleich zweifach: Einmal für Sie als Gewinner, einmal für Ihren Verein, der von unseren Spenden profitiert.“

Die Liste der Wünsche war dementsprechend lang und vielfältig: Die Keglervereinigung wünscht sich neue Trikots, der Sauerländische Gebirgsverein will die Erste-Hilfe-Kenntnisse seiner Wanderführer auffrischen, die Landjugend plant den Bau einer Terrasse am Clubheim.

Die Kids on Tour möchten finanziell nicht so gut gestellte Kinder für einen Tag zum Ketteler Hof einladen, der Tennisverein Blau-Weiß wünscht sich einen Ersatz für das marode Schaukel- und Klettergerüst, der Tier- und Naturschutzverein plant die Anschaffung einer Voliere zur Auswilderung aufgezogener Wildtiere, der TSV Einigkeit Dornap plant die erneute Ausrichtung der Wülfrather Stadtmeisterschaften für Grundschulen, und für die Wohngruppe der Lebenshilfe sollen endlich neue Möbel her.

„Allen hier versammelten Vereinsvertretern möchte ich einmal danke sagen, dass Sie sich mit so viel Herzblut für ihren Verein stark machen – wir brauchen Sie für eine lebendige Stadt“, so der Filialdirektor. „Sie alle tragen zu einem Zusammenhalt der Bevölkerung bei und schaffen eine gemeinsame Basis. So etwas wird in der heutigen Zeit immer wichtiger und ist auch nicht selbstverständlich. Ich weiß, wie viel Zeit so ein Ehrenamt in Anspruch nimmt.“