Niederlage gegen den Tabellenführer

TBW hält eine Halbzeit mit

12. Februar 2017, 07:33 Uhr

Chancenlos waren die Handballer des TB Wülfrath bei ihrer 29:35-Niederlage (15:15) gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter LTV Wuppertal, zeigten dabei aber im ersten Spielabschnitt eine starke Leistung.

Diesmal zwölf Tore: Fabian Claussen

Foto: Mathias Kehren (Archiv)
Wülfrath -

Dabei spielte den flinken Gastgebern die zunächst offensive Deckung der Wuppertaler in die Hände, die dem Turnerbund viel Raum für erfolgsversprechende Aktionen bot.

Zudem wehrte Torhüter Lukas Mantwill viele schwere Bälle ab und trug viel dazu bei, dass die Wülfrather nach dem 1:3 (5.) das Kommando übernahmen und mit schön herausgespielten Treffern sogar mit 6:4 (10.) in Führung gingen.

Doch die Gäste ließen sich nicht beirren und warfen ihre körperlichen Vorteile in die Waagschale. So schien es nach dem 7:10 (16.) durch den pfiffigen Siebenmeterschützen Rouven Jahn, als sollten die Blau-Weißen den Anschluss verlieren. Aber noch einmal nutzte der TBW einige Ballverluste des Spitzenreiters zu erfolgreichen Aktionen, ehe dieser nach dem 11:10 (19.) durch Fabian Claussen seine Deckung defensiver ausrichtete.

Nun taten sich die Kalkstädter sichtbar schwerer, konnten aber durch eine sehr engagierte Deckungsleistung ein Unentschieden in die Pause retten.

Im zweiten Spielabschnitt gelang es dann nicht mehr, diese Disziplin aufrecht zu erhalten. Der LTV erhöhte das Tempo, und die Wülfrather reagierten kopflos. Zehn Torabschlüsse in sieben Minuten brachten die Gäste immer wieder in Ballbesitz und diese ließen sich nicht lumpen.

So wurde aus dem 18:20 (37.) ein 20:31 (47.), und die Gastgeber konnten sich glücklich schätzen, dass der Top-Favorit in der Folge wieder einen Gang zurückschaltete. Nach dem 22:34 (52.) sorgten sechs Treffer in Folge nicht nur für Unmut bei Gäste-Trainer Jens Buss, sondern auch für ein Ergebnis, mit dem am Ende alle leben konnten.

TBW: Mantwill / Sippli - Claussen (12), Hebel (6/2), Schmitz (5/2), Rieth (3), F. Möller (2), P. Möller (1), Scheider, Pavlovic, Lantermann (n.e.), Schellenbeck (n.e.), Haake (n.e.), Seibel (n.e.).

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