Abstieg aus der Verbandsliga

TBW schafft es nicht

13. Mai 2018, 01:24 Uhr

Die Verbandsliga-Handballer des TB Wülfrath haben es nicht geschafft. Nach einer 33:36-Niederlage (15:20) beim TV Ratingen steigen sie ab.

Alle Anfeuerung hat nicht geholfen: TBW-Trainer Frank Weiselowski.

Alle Anfeuerung hat nicht geholfen: TBW-Trainer Frank Weiselowski.

Foto: Mathias Kehren (Archiv)

Es hätte auch ein Sieg nicht geholfen. Wieso auch immer: Der direkte Konkurrent im Kampf um den Abstieg, die DJK Styrum aus Mülheim, gewann mit zwöf Toren in Cronenberg bei der TG (37:25).

Selbst ein Sieg der Wülfrather hätte im Kampf gegen den Abstieg also nicht den gewünschten Klassenerhalt gebracht.

Trotz zweier Niederlagen in Folge, zum Ende der Spielzeit hat die Mannschaft von Interimstrainer Frank Weiselowski noch einmal gezeigt, dass der Abstieg nicht nötig gewesen wäre.

Unter Weiselowski siegten die Wülfrather fünfmal in Folge, bevor sie gegen den Tabellenführer und den Tabellenzweiten jeweils mit drei Toren Unterschied verloren.

In Ratingen beim TV lag der TBW nach der ersten Halbzeit mit fünf Toren zurück (15:20). Dann aber hatten die Wülfrather einen Lauf, konnten sogar zum 25:25 ausgleichen.

Und auch fünf Minuten vor Schluss war die Partie noch offen, als Hendrik Hanisch das 31:31 machte.

Dann aber kam noch mal der Gastgeber, erzielte in Überzahl die entscheidenden Tore, die letztlich zum 36:33 führten.

Der TBW hat mit einem fabelhaften Schlussspurt in der Saison noch einmal die Fans in der Stadt mobilislieren können. Das Happyend allerdings fiel aus.

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