"Miss Liberty" zeigt drei verschiedene Gesichter

Skulpturengarten eröffnet

11. Juli 2018, 11:44 Uhr

Am letzten Wochenende ist der Skulpturengarten der Galrie#23, Frohnstraße 3, in Velbert-Langenberg eingeweiht worden. Hier stellt der „Sculptureclub“ aus Düsseldorf seineWerke aus. Drinnen nimmt die Ausstellung „Das Große im Ganzen“ das Thema Natur auf.

Der "Sculptureclub" aus Düsseldorf zeigt seine Werke im neu eröffneten Skulturengarten der Galerie#23 in Langenberg.

Foto: privat
Velbert -

Rund 200 Besucher kamen zur Eröffnung des neu angelegten Skulpturengartens der Galerie#23 in Langenberg. Unter freiem Himmel, zeigt hier der „Sculptureclub“, eine Gruppe von Lehrkräften der Kunstakademie Düsseldorf, seine Werke. Zum "Club" gehören Andreas Bee, Dirk Gottfried, Gunnar Krabbe, Axel Kreiser, Lothar Krüll, Bernhard Kucken, Franz Küsters und Herbert Willems.

Galeristin Doris Stevermüer hat die letzten Wochen daran gearbeitet, dass die Pflanzen sich mit den Skulpturen zu einem geschlossenen Ganzen verbinden können, wofür sie viel Lob von den Besuchern bekam.  

Nach der Einführung gab es eine Gesangsperformance von Susanne Hille, die sich als Daphne auf der Flucht vor Apollon in einen Baum verwandelt und danach zur „Skulptur“ erstarrt zwei Stunden reglos auf einem Sockel verharrte.

Die Ausstellung „Das Große im Ganzen“ in den Räumen der Galerie war ebenfalls zu sehen. Dort gibt es zum Thema Pflanzen verschiedene Sicht- und Arbeitsweisen, die eine ausgewöhnliche Komposition an Kunstwerken bilden, innen und außen.

Die gezeigten Skulpturen sind ein vielseitiger Ausblick auf die Bildhauerei. Es sind Bodenarbeiten, figurative Plastiken und abstrakte Formen aus verschiedenen Materialien zu sehen. Besondere Beachtung fand die Skulptur „Miss Liberty“, des Künstlers Bernhard Kuckern: Die fast zwei Meter hohe Skulptur zeigt verschiedene Ansichten mit drei unterschiedlichen, jeweils sehr ausdrucksstarken Gesichtern.

"Im neu angelegte Skulpturengarten sollen Natur und Kunst eine für die Sinne produktive Verbindung eingehen können", sagt Stevermüer. Ein Jahr lang haben die Pflanzen Zeit sich der ausgestellten Kunst anzunähern. Auch die Besucher haben über die Jahreszeiten und Wetterbedingungen hinweg die Möglichkeit, den verschiedenen künstlerischen Positionen „draußen“ zu begegnen.

Am 29. August 2018 wird es Dagmar Vogt sein, die den Außenraum mit drei weiteren Skulpturen erweitert. Es können auch Termine unter 02052/8259363 vereinbart werden.

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