Erster Erfolg mit 4:0 für Sebastian Saufhaus

Neuer Trainer für Wülfrather Fußballer

9. Oktober 2018, 09:24 Uhr

Sebastian Saufhaus ist neuer Trainer des 1. FC Wülfrath. Vorsitzender Michael Massenberg hat den 36-Jährigen am Montag vorgestellt.

Michael Massenberg und Sebastian Saufhaus

Michael Massenberg und Sebastian Saufhaus

Foto: Hans-Joachim Kling
Wülfrath -

Saufhaus ist in Wülfrath kein Unbekannter, spielte er doch in der Saison 2014/15 noch selbst für den FCW.

Nach dem verkorksten Saisonstart des Fußball-Bezirksligisten hatten zunächst Robert Begovic, später dann auch Joachim Dünn als Trainer das Handtuch geworfen.

Mit Sebastian Saufhaus hat Michael Massenberg nun einen neuen Mann gefunden, der die Mannschaft möglichst zum Aufstieg führen soll. Saufhaus hat Wert auf einen Vertrag über zwei Jahre gelegt, weil er Zeit haben möchte, in Wülfrath etwas auf Dauer zu entwickeln.

In seinem ersten Spiel an der Seitenlinie konnte der neue Trainer Wülfrath bereits am Wochenende zu einem souveränen 4:0 gegen Ayyildiz Remscheid führen.

Ansonsten sieht er den FCW vor einem kompletten Neustart und will von Spiel zu Spiel denken, „auch wenn das eine Floskel ist“. „Ob es für ganz oben reicht“, werde man sehen müssen. Saufhaus sieht nach eigenen Worten jedenfalls gute Ansätze und viel Potenzial.

23 Spieler sind aus Sicht des neuen Trainers ein großer Kader. „Es kriegen alle ihre Chance“, verspricht er.

Co-Trainer bleibt Spieler Engin Kizilarslan, der die Mannschaft auch schon im Übergang zwischen den alten und dem neuen Trainer zusammen mit Julian Guxha führte.

Sebastian Saufhaus ist Lehrer für Sport, Politik und Volkswirtschaft am Berufskolleg, wohnt aber - in direkter Nachbarschaft zu Wülfrath - in Vohwinkel.

„Ziel wird es immer bleiben, höher zu spielen“, sagt Vorsitzender Michael Massenberg. „Ich bin mit der Liga nicht zufrieden.“ Zunächst einmal solle aber die Rückkehr in die Landesliga geschafft werden. „Der Traum aber wird Oberliga bleiben.“

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