Planung und Umsetzung der Netztrennung, festgehalten als Film

Helmut Hinterthür dokumentiert den Innenstadtumbau

26. Februar 2018, 18:18 Uhr

Da Bilder oftmals mehr als Worte sagen, hat die Stadtverwaltung die Beiträge von Filmemacher Hinterthür unter www.mitten-in-mettmann.de veröffentlicht.

Helmut Hinterthür sichtet das neueste Filmmaterial.

Foto: Stadt Mettmann
Mettmann -

Wenn Helmut Hinterthür mit seiner Kamera unterwegs ist, um die Arbeiten und den Baufortschritt in der Innenstadt zu filmen, wird er schon mal von Bürgern angesprochen. Sie wollen wissen, für wen er die Aufnahmen macht. Andere fragen ihn, was in der Breite- und Johannes-Flintrop-Straße überhaupt passiert.

„Es gibt Leute, die haben noch nie was von den Plänen zur Verkehrsentlastung und der Netztrennung in der Innenstadt gehört“, sagt er. Ihnen hat der Hobbyfilmer schnell auf die Sprünge helfen können. Denn den Innenstadtumbau hat er von Anfang an fest im Blick.

„Als die Diskussion zur Netztrennung begann, habe ich mir gedacht, dass man darüber einen Film machen sollte“, sagt Hobbyfilmer Hinterthür. Noch bevor die ersten Bagger im Sommer des vergangenen Jahres anrückten, hatte er einen Film produziert, in dem sämtliche Maßnahmen unter dem Titel „Netztrennung – Mitten in Mettmann“ vorgestellt und erläutert werden.

In diesem Film geht Hinterthür auch auf die Osttangente und die Seibelquerspange ein, die als Entlastungsstraßen für die Verkehrsberuhigung gebaut wurden. Das nötige Hintergrundwissen für seinen Film holte er sich in der Bauverwaltung im Rathaus ab. Den Film versteht Hinterthür als Dokumentation, der die Fakten zur Verkehrsberuhigung zeigt. 

Auch Bauarbeiten gefilmt

Als mit den ersten Umbaumaßnahmen im Juni des vergangenen Jahres begonnen wurde, war Hinterthür vor Ort. Seitdem schaute er den Bauarbeitern mit der Filmkamera regelmäßig über die Schulter und dokumentierte den Verlauf der Arbeiten – vom Bereich Elberfelder-, Tal-, Breite Straße über die untere Johannes-Flintrop-Straße bis zur Poststraße.

„Netztrennung - Die Umsetzung - 1. Bauabschnitt“, titelte er seinen zweiten Film, zu sehen hier.

Der Fernsehsender NRWISION hat die Beiträge ebenfalls gezeigt. In der Mediathek von NRWISION können sie auch weiterhin angeschaut werden. Es gibt die Filme außerdem im Kabelfernsehen bei Unitymedia auf Programmplatz 384 oder im Livestream. 

Der dritte Film ist bereits in Arbeit

Für Helmut Hinterthür, der vor Jahrzehnten erste filmische Erfahrungen mit der Super-8-Kamera machte, hat sich das Filmen zu einer Leidenschaft entwickelt, die er mit großer Professionalität betreibt. Nach den zwei Filmen zum Umbau der Innenstadt arbeitet er inzwischen am dritten Beitrag, in dem die Umbaumaßnahmen des Bereichs Johannes-Flintrop- und Schwarzbachstraße festgehalten werden.

Das erste Material hat er bereits „im Kasten“: den Abbau der Ampel und die Bauarbeiten vor dem Hoffstaedter-Gebäude. Im Laufe der vergangenen Jahre hat Hinterthür viele Filme über Mettmann und den Kreis Mettmann gedreht. Auf seiner Homepage unter www.helmuthinterthuer.de, auf dem Video-Portal Youtube oder in der Mediathek von NRWISION können sind die Beiträge unter anderem über den Neanderlandsteig, den Panorama-Radweg, den Bau des Kö-Karrees sowie die Umgestaltung der Straße Am Königshof zu sehen.

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