Flüchtlinge und Wülfrather feierten zusammen

Gelungenes Fest "füreinander - miteinander"

3. Oktober 2015, 22:04 Uhr

Auf dem Gelände der Real- und Sekundarschule fand am 3. Oktober bei sonnigem Wetter das Fest für und mit Flüchtlingen statt.

Bilder & Videos

Die INGA-Ansprechpartnerin Annemarie Lüderitz beim Tanz mit syrischen Flüchtlingen.

Foto: Sabine Drasnin
Wülfrath -

 Die Organisatoren von "Wülfrath hilft 2", Thomas Reuter, André Herbes und Matthias Freund, stellten mit über 100 Ehrenamtlern aus den verschiedensten Vereinen und Gruppierungen ein buntes Fest auf die Beine.

Syrische Spezialitäten, türkische Leckereien, Eritrea-Kaffee aus vor Ort gerösteten Kaffeebohnen, Eis und jede Menge Kuchen standen allen kostenlos zur Verfügung, ebenso wie die von Schützenkönigin Uschi Paul und ihrem Mann gebratenen und servierten Bratwürste. Wer wollte und konnte, war eingeladen, eine Spende in eine der Tierspardosen zu werfen. Jutta Korten und ihre Mitstreiter organisierten die Vielfalt an Speisen. 

Die im Programm angekündigten jungen Bands traten mit viel Engagement auf. Sie waren aber nicht die Einzigen, die für Musik sorgten: Syrische Flüchtlinge verbanden ihre Handys mit der Tonanlage von Frithjof Kuhlmann und ließen immer wieder syrische Musik erklingen, zu der Flüchtlinge und Wülfrather tanzten.

Die Wülfrather Fotogruppe machte Portraitaufnahmen und druckte sie direkt aus - eine bleibende Erinnerung, die viele nutzten. Die Schülervertretung des Gymnasiums brachte einen Wunschbaum mit, an den Wünsche für und von Flüchtlingen angebunden wurden, und interviewte zwei schon länger hier lebende Flüchtlinge. Auch die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese kam mit auf die Bühne und erläuterte, was der Bundestag in Sachen Flüchtlinge unternimmt.

Für die Sportbegeisterten gab es ein Fußballturnier und die Möglichkeit, Badminton oder Basketball zu spielen. Die Kinder tobten sich auf der Hüpfburg aus und kochten im Kinderkochbus.

Rund um den Schulhof informierten die Flüchtlingsinitiative INGA, die Stadtlotsen, das Freiwilligen-Forum, die Tafel und weitere Hilfsangebote über ihre Arbeit und riefen die Wülfrather zur Vernetzung auf. 

 

 

 

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