Ausstellungseröffnung in der Dorfkirche Isenbügel

Der Kalte Krieg

17. Januar 2017, 12:47 Uhr

Am Donnerstag, 26. Januar, um 17.30 Uhr wird in der Dorfkirche in Heiligenhaus-Isenbügel die Ausstellung „Der Kalte Krieg - Ursachen-Geschichte-Folgen“ eröffnet. Die Ausstellung wird danach in den Heiligenhauser weiterführenden Schulen und im Rathaus gezeigt. In der Dorfkirche ist die Ausstellung täglich von 17 bis 18 Uhr geöffnet.

Jürgen Schöps und Hans Schäfers vom Förderkreis Dorfkirche Isenbügel vor einer Auswahl der Ausstellungsplakate.

Foto: Mathias Kehren
Heiligenhaus -

„Für mich ist das Thema noch brennende Zeitgeschichte“, sagt der Initiator der Ausstellung Jürgen Schöps über die Zeit des Kalten Krieges. „Für die jungen Leute ist das heute schon alles Geschichte“, meint Schöps. Deswegen ist es ihm auch ein besonderes Anliegen, die Ausstellung in den Schulen zu zeigen.

Zu sehen sind 22 Plakate, auf denen die wesentlichen Stationen in der Geschichte des Kalten Krieges aufgegriffen werden. Das Berliner Kolleg Kalter Krieg und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur haben das Material für die Ausstellung zusammengetragen, die mit ihren Texten und über 160 zeithistorischen Fotos und Dokumenten ein „Panorama des Kalten Krieges“ zeigt. Auf den Plakaten sind außerdem QR-Codes abgedruckt, die zu weiterführenden Filmdokumenten im Internet verlinken. Insgesamt beleuchtet die Ausstellung die Jahrzehnte zwischen 1945 und 1991 ­— vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Auflösung der Sowjetunion.

Die Ausstellung wird in Isenbügel von Pfarrer Rainer Eppelmann eröffnet. Er ist Vorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und war Minister der einzigen frei gewählten Regierung der DDR. Die Ausstellung ist in der Dorfkirche bis zum 2. Februar zu sehen. Danach wird sie für je eine Woche im Kant-Gymnasium, in der Gesamtschule und in der Realschule in Heiligenhaus gezeigt, bevor sie im Rathaus ausgestellt wird.

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